Gesammelte Schriften Band 3 • 1918 - 1923

Schutzumschlag und hardcover

Gesammelte Schriften Band 3 • 1918 - 1923

“Ich war wie ein Dampfkessel, der zu bersten drohte, wie du selbst in Hiob 32, 19 ff lesen kannst. Jetzt bin ich frei, denn ich habe die Wahrheit in Christus Jesus geredet und niemand vermag, das zu widerlegen, was ich geschrieben habe. Dies ist mein Ruhm und mein Erbe in Christus. Ich will nicht meine Ehre suchen, sondern seine Ehre, denn solche, die das tun, sind wahrhaftig und es ist kein Falsch in ihnen.”

Johan Oscar Smith, den 25. Juli 1905

Dieses Buch ist der dritte Band der Sammlung dessen, was Johan Oscar Smith geschrieben hat. Durch seine eigenen Briefe und Artikel für Skjulte Skatter bekommen wir Gelegenheit, ihn durch die Zeit zu begleiten, als sein Bruder Aksel schwer erkrankte und im Januar 1919 starb. In demselben Jahr bekam die Gemeinde in Horten ihren eigenen Saal. 1920 gab Smith auch seine Ausarbeitungen zum Epheserbrief und dem Buch Ruth heraus. Das letztere Buch hatte sein Bruder Aksel vor seinem Tod angefangen. In diesem Zeitabschnitt ist es auch interessant zu sehen, wie Smith mit Bekkevold arbeitete, der nach Thorleif Hansens Heimgang – nur ein halbes Jahr nach dem Heimgang von Aksel – zunehmend Verantwortung in der Gemeinde in Oslo bekam. Dem interessierten Leser wird die Sammlung der Briefe und Artikel einen grundlegenden Einblick geben in das, was Johan Oscar Smith als zentral ansah für eine Person, die ein Gott hingegebenes Christenleben führen will.

Kåre J. Smith, Juli 2020

“Schw. Norum schreibt dass Jesus keine Gemälde und Fotografien hatte. Sage ihr, dass Jesus für seine Reisen auch nicht Dampfschiffe oder Eisenbahn hatte. Auch elektrisches Licht, Wandspiegel u. v. m. hatte er nicht. Wenn wir solchen äußerlichen Dingen nachgehen sollen, dann wird es schlimm. Ist das etwas von der guten Lehre, die Schw. Norum durch Manasse bekommen hat, dann auf den Mist damit, je früher desto besser. Man kann nichts Gutes von Menschen bekommen, die weniger Licht haben als man selbst. Das einzige, was man bekommen kann, ist dieses Alte: Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren. Aber ist das etwas, mit dem man sich beschäftigen sollte? Frage das Schw. Norum.”

Horten, 24. September 1918

“Durch das Wort seiner Gnade und dadurch, dass jeder Einzelne sein Fleisch am Kreuz hält, kann man Gott auf seiner Seite haben, und dann wird der Herr das Haus bauen. Doch begonnen ist nicht vollendet. Es ist ein weiter Weg zu gehen. Nur indem wir wachen und beten, können wir Satan draußen halten. Das ist das Geheimnis für den Fortschritt. Wir glauben, dass unsere Sache Gottes Sache ist, und dass sie gerecht ist. Daher gehen wir freimütig in dessen Kraft vorwärts, der allen unseren Mangel in Herrlichkeit ausfüllen wird. Auch was das Finanzielle betrifft, haben wir Gottes Finger gesehen, und wir sind ihm dankbar für alles. Gott hat beides gewirkt, das Geben und das Arbeiten, und das ohne Druck in völliger Freiheit. Jeder hat es so gemacht, wie er wollte.”

Artikel in Skjulte Skatter, Dezember 1922 - Konferenz am Buß- und Bettag