Friede.
Herzlichen Dank für deinen lieben Brief, den ich heute bekommen habe. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der Gott mich mit einem Schiff nach Westnorwegen sandte; es sieht nicht danach aus, dass es so einfach wird, wieder dorthin zu kommen. Ich bin Gott für die Zeit dankbar, die ich unter den lieben Geschwistern in Westnorwegen sein durfte, und freue mich, dass ihr treu in derselben Spur des Glaubens weitermacht. Meinen herzlichsten Dank für die Einladung zur Konferenz am Neujahrswochenende in Molde; doch ich kann nicht kommen. Hier ist überall viel zu tun, und man darf ja nicht die Seinen vernachlässigen; für sie hat man zuallererst Verpflichtungen. Hier in Horten müssen wir jetzt aus Platzmangel die Versammlungen früher als wünschenswert beenden. Die Luft wird erstickend. Ich bin froh, dass wir bald einen Saal bekommen. Wir haben bereits angefangen, Steine zum Bauplatz zu fahren. Ich lege eine Kopie des Bauplanes bei. Ich glaube nicht, dass ich an Weihnachten nach Hønefoss fahren kann. Es werden zu viele Reisen. Gott ist überall zugegen, wo man ihn in Geist und Wahrheit anbetet, und er sieht nicht die Person an.
Möge Gott euer Zusammensein am Neujahrswochenende segnen. Grüße die Geschwister bei euch.
Herzliche Grüße von deinem Bruder
J. O. Smith