Gesammelte Schriften Band 3 • 1918 - 1923

Skjulte Skatter 1920-11 - Bekanntmachung

Gesammelte Schriften Band 3 • 1918 - 1923

Erfreuliche Nachrichten aus Deutschland

Vor einiger Zeit stand in „Det gode budskap“ ein Artikel von einem ehemaligen Pfarrer der schwedischen Staatskirche, Otto Witt. Er schreibt über die freikirchlichen Geschwister in Deutschland, dass sie während der starken Leiden in den Kriegsjahren zu einer tieferen Erkenntnis der Wahrheit gekommen sind. Sie wollen nun Christus in seinem Tod ähnlich werden. Einer der deutschen Brüder berichtet ungefähr folgendermaßen, wie sie dazu kamen:

Wir hatten jedes Jahr Konferenz und wir hatten es gesegnet, solange wir zusammen waren. Es war, als ob unser himmlischer Vater seine himmlische Angelschnur zu uns herabsenkte. Wir nahmen uns einen Bissen vom Köder und fuhren heim. Aber auf die Dauer konnte man kaum davon leben. Als wir uns dieses Mal zur Konferenz versammelten, waren wir so hungrig, dass wir sowohl den Köder als auch den Haken verschlangen, sodass wir jetzt dort festsitzen, bis Christus in uns Gestalt annimmt. Otto Witt berichtet, dass Versuche unternommen worden sind, die leitenden Brüder aus Deutschland hierher einzuladen, um zu verkündigen, was sie gesehen und gehört haben, doch dass die Leiter der freien Versammlungen in Skandinavien sich dem widersetzt haben.

Durch den oben genannten Artikel erfuhren wir die Adresse des Monatsblattes, das von diesen Geschwistern in Deutschland herausgegeben wird, und ließen uns zwei Probeexemplare schicken. Diese sind jetzt angekommen. Das Monatsblatt heißt „Grüße aus dem Heiligtum“, Adr.: Mulheim-Ruhr, Uhlandstraße 6.

Ein ausgezeichneter Name, sehr ähnlich „Skjulte Skatte“ (Verborgene Schätze). Sie meinen damit natürlich, dass sie jetzt nicht mehr aus dem Heiligtum hinausgehen können, sondern an die auf der anderen Seite des Vorhangs einen Gruß schicken.