Friede.
Danke für die Karten, die verschickt sind – soweit sie reichten; soweit ich mich erinnern kann an die Namen, die mit einem x gekennzeichnet sind.
Ich habe gestern gefragt, wie viele von hier an der Konferenz teilnehmen wollen. Sie wollten zwar alle zusammen dabei sein, mussten aber abwarten und die Fahrpläne an Pfingsten studieren. Pauline Borgersen wollte fahren, ebenso Marie Hansen oder ihre Tochter. K. P. und Nore haben auch Lust. Vielleicht Schwiegermutter, ich habe nicht mit ihr gesprochen. Ich habe mit dem Hauptarsenalverwalter gesprochen, der nichts dagegen hat, dass ich fahre. Doch ich brauche ja vom Korpschef die Erlaubnis, vom Stationierungsort wegzufahren. Kvalheim glaubt wohl, dass ich wieder nach Moldøen fahren kann. Das wird zu viel des Guten. Schw. Linda Pedersen aus Tønsberg war hier. Sie war sehr verständig. Sie war eine Plymouth Schwester. Sie war es, mit der Julian Pedersen in Kontakt kam. Jetzt hat sie wiederum eine Schwester mitgebracht, wie du aus der beiliegenden Karte sehen wirst. Es hat geholfen, welche aus dem Verteiler zu streichen, denn viele Abonnenten bezahlen jetzt, weil das Monatsblatt nicht kam. Ich habe nun 22 Männer in Arbeit und muss die Werftarbeitszeiten einhalten. Das ist sehr interessant. Dort wird ein Mann gebraucht; daher bin ich nicht wie eine Person, die überflüssig ist, zuhause.
Wir hatten jetzt einige Versammlungen im Guttemplersaal, aber es kommen keine Leute – obwohl wir annonciert haben. Klara Wold aus Moss war am Sonntag hier. Es wird dich freuen, die Brüder Marinius Karlsen und Johansen aus Sandefjord begrüßen zu können, wenn sie zur Konferenz kommen. Ich will zusehen, dass ich bis zur ersten Reisegelegenheit am Dienstag nach Pfingsten frei bekomme, sodass ich am Pfingstmontag in Drøbak sein kann.
Ich habe Kartoffeln gelegt.
Liebe Grüße an dich und die Geschwister.
Dein Bruder
Johan