An die Abonnenten
Wieder ist ein Jahr in die Ewigkeit entschwunden. Es kommt nie mehr zurück. Wie haben wir nun das Jahr, das vergangen ist, benützt? Hat Christus mehr Gestalt in uns angenommen? Es ist ernst zu leben; denn man soll so leben, dass man stirbt, während man lebt. Christus bereitet jetzt seine Braut zu. Lasst uns daher wachen im Gebet. In dieser Ausgabe ist viel über Gebet zu lesen. Gott selbst, der alle Dinge lenkt, hat diese Artikel für uns bereitgelegt und ich bin überzeugt, dass wir etwas davon lernen sollen. Molinos stand seinerzeit – wie wir gelesen haben –Gebetskreisen in Spanien, Frankreich und Italien vor. Er litt und starb um seines Glaubens willen. Wir tun gut daran, uns zu Herzen zu nehmen, was er über das Gebet schreibt.
„Das unaussprechliche Seufzen des Gebets“ ist von einem deutschen Doktor der Theologie, Johannes Müller, der noch lebt. Wir verstehen aus seinen Schriften, dass er ein Mann Gottes ist, der versteht, was es bedeutet zu hören, was der Geist der Gemeinde sagt. Ebenso wie man jetzt in der Weihnachtszeit harte Nüsse knackt, kann es auch in seinem Artikel etwas geben, das schwer zu verstehen ist. Aber lies es einfach mehrmals wieder und du wirst verstehen, dass in der Schale süßes Mark ist. Genau passendes Weihnachtsessen.
Wir wünschen allen Lesern des Monatsblattes ein gesegnetes Weihnachtsfest. Danke für das vergangene Jahr und Gottes reichen Segen für das kommende Jahr.
