Konferenz am Buß- und Bettag
Die Konferenz im neuen Saal in Horten am vergangenen Buß- und Bettag wurde für uns alle zum reichen Segen. Es zeigte sich, dass das Haus für Konferenzen nicht zu groß war. Es waren Geschwister aus Molde, Kristiansand, Kristiania, Drammen, Drøbak, Sarpsborg, Sandefjord, Hønefoss und anderen Orten gekommen, ja, sogar von Dänemark kamen zwei Schwestern und eine von Ålesund.
Die Geschwister werden mehr und mehr in Liebe zusammengefügt, denn die verborgene Kraft im Wort vom Kreuz tötet die Feindschaft. Zwischen den Versammlungen und beim Essen unterhält man sich in kleinen Gruppen. Jeder hat etwas zu erzählen oder zu fragen. Gott hat uns so reichlich gesegnet, dass man recht oft Freudentränen in den Augen der Geschwister sehen kann. Durch bitteren Widerstand von allen Seiten führt Gott seine Sache bei denen voran, die am Wort vom Kreuz treu festhalten, bei denen, die mit Christus gekreuzigt sind.
Durch Gottes Gnade haben wir angefangen, etwas für die Kinder zu machen, und das geht ausgezeichnet. Die Kleinen zeigen großes Interesse und sehnen sich nach jeder Versammlung.
Über die Werft und die zuständige Behörde haben wir ein Ruderboot gekauft, das zu einer alten Fregatte gehörte. Damit wollen wir im Sommer etwas Schönes für die Kinder machen. Es ist wichtig, sie von Kindheit an zum Glauben an Christus zu führen.
Die Brüder von Moldøen haben ja selten Gelegenheit, unter uns zu sein, daher sind sie noch ein paar Tage hiergeblieben, um über Gottes Wort zu sprechen. Wir wissen nicht, welche Absicht Gott mit all diesem hat; aber das wissen wir, dass Jesu Worte in diesen Tagen, als das Haus gebaut wurde, an uns in Erfüllung gegangen sind. Denn die ganze Stadt hat sagen müssen: Seht, welche Einheit, seht, wie sie einander lieben, seht, wie sie arbeiten, wer von uns könnte so etwas zustande bringen?
Durch das Wort seiner Gnade und dadurch, dass jeder Einzelne sein Fleisch am Kreuz hält, kann man Gott auf seiner Seite haben, und dann wird der Herr das Haus bauen. Doch begonnen ist nicht vollendet. Es ist ein weiter Weg zu gehen. Nur indem wir wachen und beten, können wir Satan draußen halten. Das ist das Geheimnis für den Fortschritt. Wir glauben, dass unsere Sache Gottes Sache ist, und dass sie gerecht ist. Daher gehen wir freimütig in dessen Kraft vorwärts, der allen unseren Mangel in Herrlichkeit ausfüllen wird. Auch was das Finanzielle betrifft, haben wir Gottes Finger gesehen, und wir sind ihm dankbar für alles. Gott hat beides gewirkt, das Geben und das Arbeiten, und das ohne Druck in völliger Freiheit. Jeder hat es so gemacht, wie er wollte.
