Gottes Friede.
Danke für deinen lieben Brief und für das Telefongespräch. Es war erfreulich, dass die Evangelisationsversammlung gut verlief. Wenn es am armseligsten aussieht, geht es oft am besten.
Nils Risnes und Ramdahl waren jetzt am Sonntag hier. Es war eine Freude, mit ihnen zu sprechen. Um 15 Uhr am Sonntagnachmittag waren alle zusammen bei mir in der Stube versammelt. K. P. und Nore waren auch dabei. Nächsten Sonntag haben wir den Saal der Molkerei für eine Evangelisationsversammlung gemietet. Gestern hat Br. Berg Musikproben durchgeführt, mit drei Gitarren, einer Mandoline und zwei Zithern; er war als Dirigent richtig in seinem Element, und ich muss sagen, es ging ausgezeichnet. Johanne spielte Gitarre. Der Geschäftsführer der Molkerei sagte, dass die Ystrøm-Geschwister das erste Anrecht auf den Saal haben, falls sie zurückkommen. Sie haben sich mit „Bethel“ zusammengeschlossen und dabei dieses mit dem Geschäftsführer der Molkerei vereinbart. Wenn unsere Versammlungen dort stattfinden, ist es wahrscheinlich, dass manche von ihnen zu unseren Versammlungen kommen.
Br. Pettersen, Helga und Frau Kjærnet sowie die Jugendlichen sind gut in der Lage, Evangelisationsversammlungen abzuhalten, wenn du das eine oder andere Mal nicht gesund sein solltest. Ich befürchtete, dass die Spanische Grippe dir nun zu hart zusetzen würde, da du ja von früher her so krank gewesen bist. Aber Gott ist mächtig, dich zu bewahren.
Ich rechne damit, dass beide Nummern von Skj. Sk. bis Donnerstag gedruckt sind. Ich glaube, dass wir fast schon genügend Stoff für den Januar haben.
Liebe Grüße an dich und euch alle.
Dein Br.
Johan