1.
Du müder und leidender Wandrer, o nimm
Die Hand, die der Höchste dir reichet!
Zerschlagener Geist findet Gnade bei ihm
Und seine Treu nie jemals weichet.
Wenn Wogen der Trübsal sich deiner Seel nahn,
Wenn du nicht mehr siehst, wo dein Fuß treten kann,
Dann harre auf Gott und im Glauben werd stark,
Indem du ihm gibst alle Ehre.
Die Hand, die der Höchste dir reichet!
Zerschlagener Geist findet Gnade bei ihm
Und seine Treu nie jemals weichet.
Wenn Wogen der Trübsal sich deiner Seel nahn,
Wenn du nicht mehr siehst, wo dein Fuß treten kann,
Dann harre auf Gott und im Glauben werd stark,
Indem du ihm gibst alle Ehre.
2.
Wenn wund auch dein Fuß auf der Wanderschaft wird,
Weil du über Dornen musst schreiten,
Dann denke an ihn, der herabkam zur Erd
Und wählte zu tragen und leiden.
Er wich nicht zurück, doch focht aus in der Not,
War treu seiner Braut und litt aus bis zum Tod.
Wenn er bald wird kommen zur Erde zurück,
Dann wird auch nach Treue er suchen.
Weil du über Dornen musst schreiten,
Dann denke an ihn, der herabkam zur Erd
Und wählte zu tragen und leiden.
Er wich nicht zurück, doch focht aus in der Not,
War treu seiner Braut und litt aus bis zum Tod.
Wenn er bald wird kommen zur Erde zurück,
Dann wird auch nach Treue er suchen.
3.
So web nun aus Linnen, so fein, hier dein Kleid.
Es eilt, Jesus kommt bald zur Erde.
Sei nüchtern und wache, kauf aus deine Zeit,
Dass nahtlos dein Kleid möge werden.
Gewebt ohne Naht war des Heilands Gewand,
Was Gott ihm bereitet, darin treu er stand.
Als Opfer er brachte sich allzeit selbst dar;
Er tat nur den Willen des Vaters.
Es eilt, Jesus kommt bald zur Erde.
Sei nüchtern und wache, kauf aus deine Zeit,
Dass nahtlos dein Kleid möge werden.
Gewebt ohne Naht war des Heilands Gewand,
Was Gott ihm bereitet, darin treu er stand.
Als Opfer er brachte sich allzeit selbst dar;
Er tat nur den Willen des Vaters.