Lied

111

Die Gedanken Christi füllen

1.
Die Gedanken Christi füllen
Nun mein Innres, reich sie quillen,
Voller Freud mein Herze laut nun rufen kann:
Wir den Weg zum Himmel fanden,
Christi Reich ist nun erstanden,
Es im Herzensinnern herrlich bricht sich Bahn.
Chorus:
Wir wolln preisen dich, Allweisen,
Der uns rief zu diesem Leben und zu dieser Herrlichkeit.
Wir wolln ehren dich, den Herren,
Ja, wir rühmen dich, o großer Gott allzeit.
2.
Sündenbande sind zerschlagen,
Ich das Joch nicht mehr muss tragen,
Auf dem guten Lebensweg ich wandle hier.
Gottes Geist und Rat mich lehren,
Kreuzeskräfte Nacht verzehren,
Fried, Gerechtigkeit und Freud sie geben mir.
3.
Fern dem leeren Weltgetöse
In dem Reich des Herrn ich lese
Reiche Früchte, die in Ewigkeit bestehn.
Mich verborgne Weisheit lenket,
Er verborgne Schätze schenket.
Wenn ich ihm gehorch, werd reichen Lohn ich sehn.
4.
Dieses Reich besteht im Lichte,
Macht die Finsternis zunichte,
Wo es vordringt, muss das Unreine hinaus.
Ich gereinigt vorwärts schreite,
Mich mit Lichteswaffen kleide,
Zieh mit Gott im Kampfe gegen Sünde aus.
5.
Christus selbst voran uns gehet,
Bricht uns Bahn, sein Banner wehet,
Wir ihm vorwärts folgen auf dem Wege hier.
Stürmt den Feindesreihn entgegen!
Satans starke Macht wir brechen.
Jesus führt uns und den Sieg gewinnen wir.
Geschrieben von Aksel Smith (veröffentlicht 1920)Komponiert von Andrew L. SkoogText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ D