Lied

178

Dank, dass du beugst des Mannes Mut

1.
Dank, dass du beugst des Mannes Mut,
Zerbrichst den Stolz und Übermut.
Dank, dass vom Knaben Torheit weicht,
Wenn deine Zucht das Herz erreicht.
2.
Dank, dass die Weisheit führt hinab
Von Höhn, die fern sind deinem Rat.
Dank dir für Zucht, wenn's hart auch war,
Denn sie gibt Weisheit, rein und klar.
3.
Dank, dass im Frieden du allzeit
Den Weg mich führst in Niedrigkeit.
Verborgen dort zu sein mit dir,
Dies, Herr, versage niemals mir.
4.
Das Leben aus der Tiefe quillt,
So wird das Herz mit Freud erfüllt.
Von dort strömt Lobgesang hervor,
Und Jubel steigt zu Gott empor.
Geschrieben von Hanna Eriksen (veröffentlicht 1929)Komponiert von Nils FrykmanText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ D