Lied

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Viele in Blindheit so sicher nun sagen

1.
Viele in Blindheit so sicher nun sagen:
«Nichts ist zu tun, er hat alles getan.»
O welche Torheit sie doch in sich tragen,
Sehn nicht den Weg, den der Sohn hat gebahnt.
Chorus:
O welche Liebe und Gnade wir sehen!
Der Weg gebahnt ist uns durch Gottes Sohn.
Wir wolln den Weg in Gehorsam nun gehen.
Der Weg gebahnt ist uns durch Gottes Sohn.
2.
Satan verkehret der Ungläub'gen Herzen,
Dass er für immer sie hin zu sich führ.
Oft dies gelingt, obwohl Jesus in Schmerzen
Ging doch den Leidensweg auch für sie hier.
3.
Selbst die Gerechten will Satan verführen,
Er Gottes Werk zu verdunkeln nur meint.
Gott sendet Licht, wir die Schau nicht verlieren,
Vollmacht wir haben, ist stark auch der Feind.
4.
O welche Langmut der Herr muss erzeigen
Für alle die, die nicht gläubig wolln sein.
Sich selbst zu leben, dazu Menschen neigen;
Dies nicht von Gott ist, der eins macht aus zwein.
5.
O liebe Seel, Gott nicht länger abweise!
Sieh, Jesus lebet, der retten dich kann.
Nimm all dein Eignes und häng es ans Kreuze;
So ist es recht, denn so hat er getan.
Geschrieben von Oline Eriksen (veröffentlicht 1920)Komponiert von Lucy J. R. MeyerText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ E