Lied

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Der allmächt'ge Gott und König

1.
Der allmächt'ge Gott und König,
Der im Himmel thront – o hört –
Ruft und redet jetzt aus Zion,
Richtet all sein Volk auf Erd.
Vor ihm brennt ein lodernd Feuer,
Um ihn Stürme toben laut.
Sieh, trotz Satans Macht und Stärke,
Wird ein ewges Werk gebaut.
2.
Sammelt um mich meine Frommen,
Die in Christi Bund nun stehn.
Licht, Gericht sie wahrhaft lieben,
Alles Fleisch sie nur verschmähn.
Kreuz und Schwert sind ihre Waffen,
Tragen in sich Christi Tod,
Ihnen steht der Himmel offen,
Sind voll Glaubensgeist von Gott.
3.
Ehr sei Gott für unsern Bruder!
Nun das Ziel erreicht er hat.
Er als Ganzopfer stets diente
Für die ewge Himmelsstadt,
War ein Vorbild für uns alle,
Diente treu mit Fleiß allzeit,
Ward zum Pfeiler in dem Tempel,
Der besteht in Ewigkeit.
4.
Dank, du treuer, weiser Diener,
Wähltest Christi Sinn allein.
Gott mit solchen sich vereinigt,
Sie zur Freude gehen ein.
Diesen Weg hast du verkündet,
All dein Wandel war ein «Komm!».
Dank für das, was du geschrieben –
Geist und Leben, Salbungsstrom.
5.
Dank, dass wir des Geistes Stimme
Hörten stets durch dich so rein.
Auf dem Weg du Licht ausstreutest,
Wo du hier auch kehrtest ein.
Lobgesang steigt auf zum Himmel
Kraftvoll von dem Chore hier.
Licht und Leben wir bekamen
Durch dein Werk. Hab Dank dafür.
Verfasst 1996 von Elihu Pedersen (veröffentlicht 1999)Komponiert von Grant C. TullarText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ A