Lied

118

Sieh, selig ist der Friedensmann

1.
Sieh, selig ist der Friedensmann,
Der Unrecht gar nicht dulden kann.
Er mit dem Friedfürst Hand in Hand
Die Sünde ganz verbannt.
Chorus:
Denn Friede ist des Geistes Sinn
Und nur das Schwert kann bringen ihn.
In ihm gerechte Frucht wir sä'n
Und Leben kann entstehn.
2.
Die Bösen Pinhas schlug zur Erd,
Die Plage er bezwang durchs Schwert,
Und Gott den Friedensbund ihm gab,
Darin liegt Lebenskraft.
(4 Mo. 25)
3.
Um Friedens willn ein Kriegesmann
War David schon von Jugend an.
Ein Reich dem Sohn er übergab,
Wo Frieden Herrscher war.
4.
Der Friedensfürst die Erd bezwingt,
Weil seinem Mund ein Schwert entspringt;
Dadurch gibt's tausend gute Jahr,
Voll Frieden wunderbar.
5.
Auch wir wolln führn des Geistes Schwert,
Durchs Fleisch führt unser Weg auf Erd.
Mit jedem, der sein Fleisch noch liebt,
Ganz sicher Krieg es gibt.
6.
Den Kampfpreis dir lass rauben nicht!
Wer ganz in Demut zu dir spricht
Und stolz ist in dem Herzen drin,
Der ist voll Fleischessinn.
7.
Man glaubt, die Friedenszeit begann
Durch Jesus, den wir beten an.
Doch er hat uns das Schwert gebracht.
Ja, dies sein Wort so sagt.
8.
Wir wissen, dass der Friedensmann
Den Frieden nur durchs Schwert gewann.
Solch Demut sollt uns reichen aus
Zum Dienst in Gottes Haus.
Geschrieben von Thorleif Hansen (veröffentlicht 1920)Komponiert von Edmund S. LorenzText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ F