Lied

20

Kein Siegespreis, wo man nicht kämpft bis aufs Blut

1.
Kein Siegespreis, wo man nicht kämpft bis aufs Blut,
Kein Kranz ohne Lauf auf der Bahn;
Und wer nicht zum Sterben mit ihm hat den Mut,
Am Leben nicht teilhaben kann.
Die Bahn er uns brach, Dass wir folgen nach
Und siegen, wie er Sieg gewann.
Drum lasst uns den Schlingen der Lüste entfliehn,
Nach Wahrheit und Recht jagen hin.
(Röm. 8:17 | Phil. 3:10 | 1 Pt. 2:21 | Hebr. 6:20)
Chorus:
O lasst uns heimwärts ziehn
Und aller Sünd entfliehn.
Den Weg wir wissen ja so gut.
Drum auf, voll Glaubensmut!
O lasst uns heimwärts ziehn
Und aller Sünd entfliehn.
Uns nichts erschreckt auf diesem Steg,
Es ist des Lebens Weg.
2.
Der du die Berufung zur Herrlichkeit hast,
Denk dran, dass die Zeit schnell verrinnt!
O leg eilends ab, was nur ist eine Last
Und dich hier von deinem Herrn trennt.
Gib alles ihm hin, Was dir war Gewinn,
Gebunden in ihm bist du frei.
Den Weg des Gehorsams er lehren uns will,
Durch Demut uns bringen ans Ziel.
3.
Aufricht'ge befestigen jetzt ihren Weg
Und wandeln in Treue zu Gott.
Wenn Glauben nicht Werke hat, dann er nicht lebt,
Man hält nicht des Meisters Gebot.
Er diente und stritt, Den Kreuztod er litt,
Sein Alles gab er Schritt für Schritt.
Gehorsam dem Herrn war sein tägliches Brot,
Ja, bis in den schmachvollen Tod.
4.
Wir schauen der Freiheit vollkommen Gesetz,
Das Herz will gehorchen allzeit.
Die Ruh nur in Jesu Joch finden sich lässt,
Im Kreuze nur ist wahre Freud.
Harrt aus in dem Streit, Es ist nicht mehr weit,
Bald haben das Ziel wir erreicht!
Mit Jesus, dem Bräut'gam, wir werden vereint,
Um ewig bei ihm dann zu sein.
Geschrieben von Olga Olsen (veröffentlicht 1914)Komponiert von Herbert H. BoothText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ F