Lied

468

Wir gehn aus der dunklen Welt, die nichts ist als nur hohl und leer

1.
Wir gehn aus der dunklen Welt, die nichts ist als nur hohl und leer,
Um zu folgen unsrem Heiland in Gerechtigkeit nunmehr.
Des Lebens Weg wir gehn, des Hirten Stimm wir kenn'.
Ihm folgen wir so gern, auf seine Stimm wir hörn.
2.
O welch große Herrlichkeit, o welches Glück und welche Freud,
Denn von Satans Banden und von Angst und Streit sind wir befreit.
Mit Freuden wandern wir, das Haupt ist Jesus hier.
Erst suchen wir sein Reich, er stillt den Durst sogleich.
3.
In all unsrer Trübsal auf dem Weg wir Gott vertraun allein.
Er gibt Hilfe in der Not, dass wir von Sünde werden rein,
Denn er uns treulich führt. Er versucht war wie wir.
Sein Weg von Sünd macht frei und aller Sklaverei.
4.
Unsre Freude ist im Herrn und wir Gemeinschaft haben hier,
Werden fest verbunden, wenn einander Lasten tragen wir.
Gemeinschaft inniglich, die Welt kennt dieses nicht.
Ganz eins macht uns der Geist wie Sohn und Vater eins.
5.
Unser äußrer Mensch verdirbt und auch die Welt vergehen wird,
Doch von Tag zu Tag uns Gottes Wort hier zur Erneurung führt.
Das Wort ist Jesus Christ, er wahrer Lohn uns ist.
Mit Jesus sind allzeit wir dann in Ewigkeit.
Verfasst 1971 von Jean W. Hunter (veröffentlicht 2007)Text © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagUSA ⋅ G