Lied

159

Du findst in der Welt weder Ruhe noch Frieden

1.
Du findst in der Welt weder Ruhe noch Frieden,
Drum komme zu Jesus, der Heil dir beschieden.
Bei ihm gibt es Balsam für elende Herzen
Und Öl für die Wunden, die bluten und schmerzen.
2.
O sag, welches Glück gab die Welt deinem Herzen?
Ein Glück, das dich brachte in Leiden und Schmerzen.
Das mussten schon viele sehr bitter erfahren,
Die kurze Zeit hier auf der Erde nur waren.
3.
Dort in deinem Herz pocht ganz still ein Verlangen,
Es seufzet und klaget in dir schon seit langem.
Doch du hast versucht, zu verbergen dein Leiden,
Du schämst dich, dein Herz vor dem Herren zu beugen.
4.
Du Kranker und Schwacher an Seel und am Leibe,
Hör, Jesus dich rufet: «Komm, werde mein Eigen.
Du brauchst nicht in Jammer und Elend verderben,
Nein, ewige Herrlichkeit kannst du ererben.»
Geschrieben von Edwin Bekkevold (veröffentlicht 1929)Text © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ A