1.
Es ist unrecht, zu vergraben
Die von Gott gegebnen Gaben.
Sieh, kein andrer kann das geben,
Was du geben sollst im Leben.
Die von Gott gegebnen Gaben.
Sieh, kein andrer kann das geben,
Was du geben sollst im Leben.
2.
Niemals als gering betrachte,
Womit Gott dich hier bedachte.
Vor ihm ist das Große nichtig,
Wie du handelst, ist ihm wichtig.
Womit Gott dich hier bedachte.
Vor ihm ist das Große nichtig,
Wie du handelst, ist ihm wichtig.
3.
Zwar musst Rechenschaft du geben
Für ein jedes Wort im Leben,
Doch lass dich nicht so erschrecken,
Dass du willst dein Pfund verstecken.
Für ein jedes Wort im Leben,
Doch lass dich nicht so erschrecken,
Dass du willst dein Pfund verstecken.
4.
Wird die Gabe nicht entfaltet,
Dann die Himmelsglut erkaltet;
Dazu soll dich nichts verleiten,
Lass sie Wärme, Licht verbreiten.
Dann die Himmelsglut erkaltet;
Dazu soll dich nichts verleiten,
Lass sie Wärme, Licht verbreiten.
5.
Lässt du geistgebornen Seelen
Das, was dir gegeben, fehlen,
Dann der Pilger kann nicht finden
Deinen Schutz bei Sturm und Winden.
Das, was dir gegeben, fehlen,
Dann der Pilger kann nicht finden
Deinen Schutz bei Sturm und Winden.