Lied

384

Lange irrte in der Welt ich einst umher

1.
Lange irrte in der Welt ich einst umher,
Suchte Frieden für mein Herz, und es blieb leer.
Doch dann strahlte Gottes Licht ins Herz so klar.
Preis sei ihm, das, was er sprach zu mir, ist wahr.
Licht ward gesandt, Leben ich fand.
2.
Unter Niederlagen viele gehn gebeugt,
Laufen rastlos und die Sorge sie beschleicht.
Voller Not und Kummer ist ihr Lebenslauf.
Preise Gott, dass dir das wahre Licht ging auf!
Licht ward gesandt, Leben ich fand.
3.
Doch wer Leid trägt, dem wird Trost durchs Wort zuteil.
Die beschwerte Seel durch Glauben findet Heil.
Und auch du, der einst ihn suchte, fandest ihn,
Der als Licht voll Gnad und Wahrheit uns erschien.
Licht ward gesandt, Leben ich fand.
4.
Aus dem Himmel dieses Licht zur Erde kam
Und tut nun sein Werk in dem, der es aufnahm,
Schafft dort Leben, wo es nicht zu finden war.
Preis den Herrn, dass er dies Licht dir gab so klar.
Licht ward gesandt, Leben ich fand.
Geschrieben von Pauli Sander (veröffentlicht 1947)Komponiert von Pauli SanderText und Melodie © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ F