Lied

184

Sieh, wie von des Tempels Schwelle

1.
Sieh, wie von des Tempels Schwelle
Sich des Lebens Strom ergießt;
Am Altar vorbei die Welle
Durch das Tor gen Morgen fließt.
(Hes. 47)
2.
Wo er hinkommt, da sprießt Leben,
Kraft, Gesundheit und Gedeihn;
Viele Fische wird's dort geben,
Reich wird jeder Fischzug sein.
3.
Bis zum Knöchel, dann zur Lende
Mir des Stromes Wasser kam;
Tiefer ward es, bis am Ende
Ganz in Gottes Strom ich schwamm.
4.
Sieh, zwölf Steine sollen künden,
Die im Jordanbette stehn,
Von dem Wasser, das die finden,
Die auf Gottes Wegen gehn.
(Jos. 4:9)
5.
Ja, wo dieses Wasser rinnet,
Herrscht kein Mangel mehr an Gut;
Ewger Sommer dort beginnet,
Gibt der Seele Kraft und Mut.
6.
Bei dir ist des Lebens Quelle,
Dein Licht weist den Weg so klar.
Früh und spät trinkt hier die Seele
Lebenswasser wunderbar.
Geschrieben von Johan O. Smith (veröffentlicht 1929)Komponiert von Even SkogsrudText und Melodie © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ A