Lied

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Wie geborgen sind wir hier als Jugend fürwahr

1.
Wie geborgen sind wir hier als Jugend fürwahr,
O so selig bei Tag und bei Nacht.
Gott gezählt hat genau auf dem Haupt jedes Haar;
Er in allem stets über uns wacht.
Sieh, wir suchen sein Reich, was bedarf es noch mehr,
Zu vermehrn unser Glück immerfort.
/: Sollt uns sonst etwas mangeln, so sorgt für uns er,
Unser Vater. Glaub nur seinem Wort! :/
2.
O wie ist unser Herz, unser Geist voller Fried,
Jeden Tag können sorglos wir sein,
Wenn verbunden in Liebe man allzeit uns sieht,
Und von Sünde wir uns halten rein.
Wer kann fassen die Einheit, den Frieden, das Heil?
Ja, in Demut wir schließen den Mund.
/: Dich der Geist und die Braut fragen: «Willst auch du Teil
An der Freude auf wahrhaft'gem Grund?» :/
3.
O so hör von der Botschaft, dem lieblichen Los,
Von dem Leben, dem Frieden bei Gott,
Dass dem Knechte ist keine Versuchung zu groß,
Der von Herzen liebt Gottes Gebot,
Dass dem Armen er Weisheit und Tröstung hier gibt,
Aus dem Staub ihn erhöht, Gnad erweist,
/: Seine Seele vom Tode errettet und liebt,
Heilung spendet für Leib, Seel und Geist. :/
4.
O so freue dich, Seele, die glaubet und lebt
Nach dem Ruf, der hochheilig und hehr.
Nur wer demütig wandelt, allein danach strebt,
Den vom Fall wird erretten der Herr.
Doch verachtest in Hochmut den Bruder du gar,
Den zur Hilf auf dem Weg Gott dir gab,
/: Dann bist du wie ein Schiff ohne Ruder fürwahr,
Und du fährst in den Abgrund hinab. :/
Geschrieben von Edwin Bekkevold (veröffentlicht 1932)Text © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ Bb