Lied

377

Im Lichte zu wandeln, gibt Frieden und Freud

1.
Im Lichte zu wandeln, gibt Frieden und Freud,
Da wächst, was Gott pflanzte und alles gedeiht;
Dort lernen wir lieben die Brüder durchs Haupt,
Gemeinschaft wir haben mit jedem, der glaubt.
Chorus:
O herrliches Licht aus der Höhe,
Gesegnete Hilfe von Gott!
Er öffnet mein Aug und ich sehe
Die Herrlichkeit in dem Gebot.
2.
Im Lichte wird immer ein Neues entstehn,
Doch Selbstlob und Hochmut hier müssen vergehn.
Nie Neid gegen Brüder im Herzen darf sein,
So Fürsorge, Liebe und Demut gedeihn.
3.
Im Lichte wird Torheit in Wort und in Tat,
Wenn noch so verborgen, doch ganz offenbart.
Doch wenn wir sie hassen, tritt an ihre Stell
Durch Glauben die Weisheit von oben, so hell.
4.
Im Lichte sich freuet, wer aufrichtig ist,
Er hasst ja das Böse, das er an sich sieht,
Drum wird er geläutert im gleißenden Licht
Und preist seinen Schöpfer, der gab dieses Licht.
Geschrieben von Eugen B. Sørensen (veröffentlicht 1947)Komponiert von Eugen B. SørensenText und Melodie © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ G