Lied

388

Heiland, dich im Geist ich sehe

1.
Heiland, dich im Geist ich sehe
Wandern auf den Berg hinaus,
Um die Nacht mit Kampf und Bitten
Dort vor Gott zu halten aus.
Chorus:
Ja, ich seh dich, lieber Heiland,
Kniend auf dem Berg allein,
Wo du führtest harte Kämpfe,
Um der Welt das Heil zu sein.
2.
Du in allem warst, wie wir sind,
Hattest Teil an Fleisch und Blut.
Im Gebet du Kraft errangest,
Alle Sünd kam in den Tod.
3.
Und mit starkem Schrein und Tränen
Riefst du im Gebet Gott an,
Wardst durch Gottesfurcht erhöret,
Hieltest in Versuchung stand.
4.
Dank, dass du besiegt die Sünde
Und den Weg uns bahntest hier.
Dank für deine klare Fußspur,
Treu wir wollen folgen dir.
Chorus:
Dank, dass du uns führst zum Siege,
Unser wartet dort die Kron.
Ewig sind wir dann zusammen,
Preisen dich, den Gottessohn.
Verfasst 1944 von Ole Risa (veröffentlicht 1947)Komponiert von Hart P. DanksText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ G