1.
Von deinen Wegen mein Lied erschall,
Wie groß ist, o Herr, deine Ehr!
Kommt her und lauschet, ihr Armen all:
Gott schenkt den Geringen Gehör.
Bedrückten ist er die Burg in Not,
Er wohnt in zerschlagnem Geist.
Hungrigen gibt er das Lebensbrot,
Die Müden mit Ruhe er speist.
Wie groß ist, o Herr, deine Ehr!
Kommt her und lauschet, ihr Armen all:
Gott schenkt den Geringen Gehör.
Bedrückten ist er die Burg in Not,
Er wohnt in zerschlagnem Geist.
Hungrigen gibt er das Lebensbrot,
Die Müden mit Ruhe er speist.
2.
Sing, meine Seele, dem Herrn mit Freud,
Lass Lob auf der Zunge stets sein!
Jubel ist Frucht der Gerechtigkeit.
Die Demüt'gen ehrn ihn allein.
Der Himmel ist uns gekommen nah,
Ein Tor selbst nicht irr wird gehn.
Er ist der Weg zu dem Leben, ja,
Unmündige lässt er's verstehn.
Lass Lob auf der Zunge stets sein!
Jubel ist Frucht der Gerechtigkeit.
Die Demüt'gen ehrn ihn allein.
Der Himmel ist uns gekommen nah,
Ein Tor selbst nicht irr wird gehn.
Er ist der Weg zu dem Leben, ja,
Unmündige lässt er's verstehn.