1.
Jesus spricht in diesen Tagen
Durch des Glaubens Wort so klar.
Alle, die jetzt nach ihm fragen,
Führt er treu ans Ziel, fürwahr.
Seine Rechte wird sie führen
Zu den Heiligtümern hin,
Seine Herrlichkeit zu sehen;
Sein Gesetz lenkt ihren Sinn.
Durch des Glaubens Wort so klar.
Alle, die jetzt nach ihm fragen,
Führt er treu ans Ziel, fürwahr.
Seine Rechte wird sie führen
Zu den Heiligtümern hin,
Seine Herrlichkeit zu sehen;
Sein Gesetz lenkt ihren Sinn.
2.
Weg vom Lärme nun sie werden
Auf den Kreuzespfad gebracht,
Haben dort im Geist Gemeinschaft,
Christi Leben eins sie macht.
Über dieser großen Gnade
Wird ihr Herz gebeugt und weich,
Und das Glück, das sie dort finden,
Ist dem dieser Welt nicht gleich.
Auf den Kreuzespfad gebracht,
Haben dort im Geist Gemeinschaft,
Christi Leben eins sie macht.
Über dieser großen Gnade
Wird ihr Herz gebeugt und weich,
Und das Glück, das sie dort finden,
Ist dem dieser Welt nicht gleich.
3.
Sieh, der Geist die Braut nun sammelt,
Und sie lernt auf ihrer Fahrt,
Sich stets richtig zu benehmen,
Ganz nach königlicher Art.
Elend, arm, in Sünd geboren
War sie, als er sie gefreit,
Ewig will er sie nun haben
Als Gehilfin treu zur Seit.
Und sie lernt auf ihrer Fahrt,
Sich stets richtig zu benehmen,
Ganz nach königlicher Art.
Elend, arm, in Sünd geboren
War sie, als er sie gefreit,
Ewig will er sie nun haben
Als Gehilfin treu zur Seit.
4.
Still, verborgen, unter Stürmen –
An dem Kreuz mit seiner Schmach –
So gewinnt sie göttlich Wesen
Und das Königskleid danach.
Von der Sünde und der Knechtschaft
Wird sie auf dem Wege rein;
Voll Gerechtigkeit und Tugend
Wird ihr neues Leben sein.
An dem Kreuz mit seiner Schmach –
So gewinnt sie göttlich Wesen
Und das Königskleid danach.
Von der Sünde und der Knechtschaft
Wird sie auf dem Wege rein;
Voll Gerechtigkeit und Tugend
Wird ihr neues Leben sein.
5.
Während Tag um Tag vergehet,
Freier, leichter läuft sie zu;
Von der Welt sie weggeführt wird
Und geht ein zu größrer Ruh.
Alle Schätze, die sie findet,
Legt sie für den Tag zurück,
Wo sie herrlich, reich geschmücket,
Vor des Königs Vater tritt.
Freier, leichter läuft sie zu;
Von der Welt sie weggeführt wird
Und geht ein zu größrer Ruh.
Alle Schätze, die sie findet,
Legt sie für den Tag zurück,
Wo sie herrlich, reich geschmücket,
Vor des Königs Vater tritt.
6.
Eines Tages kommt der Bräut'gam
Wie ein Dieb in dunkler Nacht,
Fasst die Braut schnell bei den Händen,
Führt sie heim in sein Gemach.
Gräber, Bande und Gefängnis
Lassen ihre Beute gehn;
Niemand kann dann Christi Ziehen
Trotzen oder widerstehn.
Wie ein Dieb in dunkler Nacht,
Fasst die Braut schnell bei den Händen,
Führt sie heim in sein Gemach.
Gräber, Bande und Gefängnis
Lassen ihre Beute gehn;
Niemand kann dann Christi Ziehen
Trotzen oder widerstehn.