Lied

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Ja, jene Stund in Gottes Haus

1.
Ja, jene Stund in Gottes Haus
ich nie vergessen kann.
Ein Geisteswehn wie Sturmgebraus
die Glut neu fachte an.
2.
Der laut‘re Sinn ward neu erweckt,
besiegt der Widerstand;
was bisher nicht war abgelegt
in Feuersglut verschwand.
3.
Gebet zu Gottes Thron stieg auf
aus tiefstem Herzensgrund.
Wir weinend, doch mit Hoffnung auch
erneuerten den Bund.
4.
Und was wir dir gelobten dort
soll allezeit bestehn.
Das Eigenleben soll hinfort
in Christi Tod vergehn.
5.
Zwar sind Versuchung, Kampf und Not
genauso wie vorher.
Doch jetzt vertrauen wir auf Gott,
und Sieg erringen wir.
6.
Und droht uns Schläfrigkeit aufs Neu,
erinn‘re uns der Stund,
als wir gelobten dir die Treu
und das mit Herz und Mund.
Verfasst 1930 von Ragnhild BackeKomponiert von Asa HullText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagF