1.
Der Geist des Herrn des Menschen Werk zerbricht,
Nur was Gott wirkt, besteht und andres nicht.
Kommt, Jung und Alt! Ja eilt, Arm und Reich,
Ja, nutzt die Zeit, kauft reines Gold doch gleich.
Seid schnell, seid schnell, bald kommt der Herr, fürwahr!
All' Holz und Stroh verbrennt dann ganz und gar.
Nur was Gott wirkt, besteht und andres nicht.
Kommt, Jung und Alt! Ja eilt, Arm und Reich,
Ja, nutzt die Zeit, kauft reines Gold doch gleich.
Seid schnell, seid schnell, bald kommt der Herr, fürwahr!
All' Holz und Stroh verbrennt dann ganz und gar.
2.
Ich komm voll Not nun vor dein Angesicht,
Durch dich zerbrochen – alles gebe ich.
Von jedem Band, das brach, Blut ja fließt.
O Jesus, ich bin dein, dies ist gewiss,
Du hast zuerst geliebt, dein Tod befreit.
Dein ist mein Herz in alle Ewigkeit!
Durch dich zerbrochen – alles gebe ich.
Von jedem Band, das brach, Blut ja fließt.
O Jesus, ich bin dein, dies ist gewiss,
Du hast zuerst geliebt, dein Tod befreit.
Dein ist mein Herz in alle Ewigkeit!
3.
Für Kot ich achte alles, Jesus Christ.
Du mich ergriffst, mein Bräutigam du bist.
Dein Geist in meinem Herz Wohnung macht,
Begehrend er voll Eifer ist entfacht.
Dein wahrer Lohn! Der Zorn ergieße sich
Auf alles, was von dir noch scheidet mich.
Du mich ergriffst, mein Bräutigam du bist.
Dein Geist in meinem Herz Wohnung macht,
Begehrend er voll Eifer ist entfacht.
Dein wahrer Lohn! Der Zorn ergieße sich
Auf alles, was von dir noch scheidet mich.
4.
Du ganz ergriffen hast mein Herz und Sinn.
Du sagtest mir: Ich der Vollender bin
In euch Erwählten, die Tag und Nacht
Stehn für ihr Recht mit Flehen auf der Wacht.
Schaff Recht, schaff Recht! Vom Feind befreie mich!
Der Tod verschlungen werde in den Sieg!
Du sagtest mir: Ich der Vollender bin
In euch Erwählten, die Tag und Nacht
Stehn für ihr Recht mit Flehen auf der Wacht.
Schaff Recht, schaff Recht! Vom Feind befreie mich!
Der Tod verschlungen werde in den Sieg!
5.
Vorm Lager ich mit dir gekreuzigt bin
Und gebe alles, was ich habe, hin.
Gesät wird in den Tod arm und schwach.
Beschwert ich diese ird'sche Hütte trag.
Verborgen in dir sterb ich allezeit,
Ich aufersteh voll Kraft und Herrlichkeit.
Und gebe alles, was ich habe, hin.
Gesät wird in den Tod arm und schwach.
Beschwert ich diese ird'sche Hütte trag.
Verborgen in dir sterb ich allezeit,
Ich aufersteh voll Kraft und Herrlichkeit.
6.
Du ziehst mich, Herr, dir nach will laufen ich,
Ich sehne mich nach dir so inniglich.
Mit deinen Feinden steh ich im Krieg.
Mit Eifer mehr und mehr entflamme mich,
Bis dann die Stimm des Bräutigams ich hör:
«Steh auf, du meine Freundin, komme her!»
Ich sehne mich nach dir so inniglich.
Mit deinen Feinden steh ich im Krieg.
Mit Eifer mehr und mehr entflamme mich,
Bis dann die Stimm des Bräutigams ich hör:
«Steh auf, du meine Freundin, komme her!»