Lied

455

Als gebaut ward Gottes Tempel

1.
Als gebaut ward Gottes Tempel, Man kein' Hammerschlag vernahm,
Denn die Arbeit an den Steinen vor dem Tore ward getan.
Dort, weit abseits in dem Steinbruch meißelt, hämmert man herum
Und so werden alle Steine passend für das Heiligtum.
2.
Lass dich nun von Gott behauen, dass du seist ein solcher Stein,
Der im Steinbruch sich lässt willig formen nun von Gott allein.
Gott gibt Leben diesen Steinen, macht sie für den Bau bereit,
Für den geistlichen und heilgen – Tempel seiner Herrlichkeit.
3.
Die Berufung stets vor Augen, denke immer an das Ziel.
In der Prüfung traue niemals dem Verstand und dem Gefühl.
Nach dem Leiden kommt die Freude, durch die Not wirst du befreit.
Du im Steinbruch wirst geprüfet, dann erhöht zur Herrlichkeit.
4.
Bald der Tempel wird errichtet. Gott die Steine fügt zusamm'.
Die hier Jesu Leiden teilen, werden eins in Jesu Nam.
Sieh die königliche, heilge, kostbare Berufung an!
Ehr und Preis sei unserm König, Er hat dieses Werk getan!
Geschrieben von Janneke Visser-Zwart (veröffentlicht 2007)Komponiert von Grant C. TullarText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagThe Netherlands ⋅ A