Lied

437

Ich irrte in der Wüste, litt Not und Niederlag

1.
Ich irrte in der Wüste, litt Not und Niederlag,
Ich suchte nach der Freiheit, sie nicht zuteil mir ward.
«Ihr werdet wirklich frei sein», dies in der Bibel stand.
Ich suchte diese Botschaft, doch nirgends ich sie fand.
2.
Ohn Freunde und Verwandtschaft stand ich dann ganz allein,
Zu Gott ich bat im Herzen: «Gib mir ein geistlich Heim!»
Gott sah mich in der Wüste und er erhörte mich,
Da einen Wasserbrunnen, ja, einen Quell fand ich.
3.
Den Durst ich konnte stillen von dieser Quelle klar
Und hörte seine Stimme, die ungewohnt noch war.
Ich wurde neu geboren durch Gottes Wort so wahr,
Ich fand die Kraft zu siegen, welch Gnade wunderbar!
4.
Nun wurde die Gemeinde und Gottes Weg mein Heim,
Ich spürte Himmelsfrieden, ins Herz kam er hinein.
Die Hand des Herrn umschließt mich von allen Seiten her,
Auch schützt mich und beachtet die kleinen Dinge er.
5.
Mich zieht es in den Himmel, den Bräutigam zu sehn.
Er allezeit mir nah ist in Kampf und Streit und Flehn.
Bald wirst Du Frieden stiften, die Tränen trocknen ab.
Hab Dank für Zucht und Trost und für deine große Gnad!
Geschrieben von Elisabeth Jeppesen (veröffentlicht 2007)Komponiert von Torleif BratlieText und Melodie © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagDenmark ⋅ E