Lied

105

Wir wollen fröhlich singen mit Dankbarkeit und Freud

1.
Wir wollen fröhlich singen mit Dankbarkeit und Freud,
Denn Jesus ist zugegen beim Hochzeitsfeste heut.
Er salbet Braut und Bräut'gam mit Freude nun so fein;
Auch heut noch kann verwandeln das Wasser er zu Wein.
2.
Wie schön, wenn zwei vereinigt in Jesu Nam und Geist
Und wenn das Band der Liebe im Leben nie zerreißt.
Ja, wenn das Herz voll Ehrfurcht stets auf den Herrn vertraut,
Dann scheint der Morgenstern hell für Bräutigam und Braut.
3.
Wenn sich die Braut hier schmücket, wie's in der Bibel heißt,
Mit Werken in der Stille und sanftem, reinem Geist,
Dann wird ihr Wandel reden mehr als das Wort allein,
Des Mannes Herz gewinnt sie – groß wird das Glück dann sein.
4.
Und schöpft der Bräut'gam Kräfte aus Gottes Geist und Wort,
Dann ist er beides: Hirte und Haupt an seinem Ort.
Durch Weisheit wird die Stärke der Zartheit angetraut,
Er wird der Herr des Hauses und Stütze seiner Frau.
5.
Soll's Heim ein Garten werden, wie Eden einstmals war,
Besiegt die Macht der Schlange, dann wird der Himmel klar!
Ja Heil und Frieden bringet die Sonne unsres Herrn,
Den Duft von Frucht und Blüten nimmt wahr man schon von fern.
6.
Ist euer Heim ein Bethel, geht nie die Leuchte aus,
Ihr habt die Himmelspforte dann drinnen in dem Haus.
Ihr habt die Leiter Jakobs, wo droben thronet Gott.
Im Kampf ihr findet Stärke, zu halten sein Gebot.
7.
Und ist das Heim ein Bethl'hem, so hat es keine Not.
Der Hungrige kann kommen und schmeckt das Lebensbrot.
Ja, reiche Schätze bringet man dann in die Gemeind,
Da ist für Gottes Volk hier auf Erd das beste Heim.
8.
Heut steht das Brautpaar da in der Morgenröte Glut,
Doch wenn die Prüfung kommet, beweist sich Kraft und Mut.
Mög Gott das Paar nun segnen mit Gnade, reich und hold,
Dass Reichtum gibt ihr Glaube – weit mehr noch wert als Gold.
9.
Erhebet eure Herzen zum Himmel und zu Gott!
Wir wünschen wahres Glück heute Bräutigam und Braut,
Und dass von uns ein jeder den Weg verstehen kann,
Damit wir einst uns finden im Hochzeitssaal beim Lamm!
Verfasst 1972 von Elihu Pedersen (veröffentlicht 1980)Text © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ Bb