Lied

49

Gott sammelt ein Heer und er rüstet zum Streit

1.
Gott sammelt ein Heer und er rüstet zum Streit,
Aus Helden die Schar nur besteht.
Das Ende ist nah, die entscheidende Zeit,
Davon jetzt die Kunde ergeht.
/: Noch ist er beim Sammeln. Sag, bist du bereit,
Zu gehen für Gott in den Streit? :/
2.
Die Krieger sich scharn um den König herum,
Sie kämpfen für Frieden auf Erd.
Gott kleidet sie ein, und sie gürten sich um,
Das ewige Wort ist ihr Schwert.
/: Sie sind ohne Furcht, haben Frieden im Streit.
In Gottes Wort ruhn sie allzeit. :/
3.
In Unwissenheit sind so viele verirrt,
Sie sehn nicht das ewige Licht.
Die Feinde der Wahrheit, die blind und verführt,
Wolln nicht, dass in Klarheit man spricht.
/: Sieh, darin der Kampfes- und Siegespreis liegt
Für alle, die wolln sein ein Licht. :/
(1 Joh. 2:8)
4.
Als Richter das Licht ist gekommen zur Welt,
Zu schlagen der Finsternis Heer.
Erweckt es auch Hass, wo auf Leuchter man's stellt,
So zieht es doch siegreich daher.
/: Drum auf, lasst uns streiten der Wahrheit getreu.
Der Heiland ist nah, keine Scheu! :/
5.
Weh allen, die Licht und Gericht widerstehn,
Nach Irdischem trachten allzeit.
Ihr Glück, ihre Freude nicht werden bestehn.
Der Wind sie wie Spreu bald zerstreut.
/: Sie haben nicht Teil an dem wahren Gewinn,
Sie wenden zur Welt ihren Sinn. :/
(Phil. 3:18-19)
6.
Doch alle, die lieben und tragen ihr Kreuz
Und wagen zu leuchten als Licht,
Gewinnen den ewigen, herrlichen Kranz,
An ihnen ja Jesus viel liegt.
/: Und diese ein brennend Verlangen nun nährt –
Die Hoffnung, bald kommt er zur Erd. :/
Geschrieben von Thorleif Hansen (veröffentlicht 1914)Komponiert von Knut Røhr-StaffText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ G