Lied

164

Lieblich Los ward mir zuteil, darum bin ich froh

1.
Lieblich Los ward mir zuteil, darum bin ich froh.
Herrlich dieses Erbe ist, nichts gefällt mir so.
:/: Gott mein Teil ist und mein Gut, meine Seligkeit.
Ja, vor seinem Angesicht Freud ist allezeit. :/:
2.
Gott stets wohlgefällig sein, danach steht mein Sinn.
Nur für Kehricht halt ich das, was einst war Gewinn.
:/: Nur Verlust ist, was gefiel meinem alten Ich.
Die Erkenntnis Gottes jetzt ist mehr wert für mich. :/:
3.
Alles, dessen's Fleisch sich rühmt, dies ich nun verfluch.
Nur den Herrn hier zu erhöhn, ist, was ich noch such.
:/: Seine Stärke macht mich stark, ich bekomme Sieg.
Alle Höhen weichen jetzt, Satan von mir flieht. :/:
4.
Jetzt des Fleisches Vorhang reißt und ich schaue in
Gottes große Heiligkeit. Wer kann gleichen ihm?
:/: Nun ich lerne kennen ihn, der für ewig lebt.
In dem Herz durch Sein «Es werd!» Reinheit nun entsteht. :/:
Geschrieben von Lorentz Risnes (veröffentlicht 1929)Komponiert von Wilhelm Theodor SöderbergText © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ F