1.
So leicht ich es vergesse, dass ich mit jedem Tag
Zu meinem Heim werd näher hingelangen.
Und oft in Prüfungszeit, wenn mir's angst und weh sein mag,
Bedenk ich nicht, dass bald sie ist vergangen.
Wenn Drangsal mir hienieden den Mut auch rauben will,
So ruh ich doch geborgen, sein Frieden macht mich still.
In Jesu Blut hab Zugang ich zum Throne.
Zu meinem Heim werd näher hingelangen.
Und oft in Prüfungszeit, wenn mir's angst und weh sein mag,
Bedenk ich nicht, dass bald sie ist vergangen.
Wenn Drangsal mir hienieden den Mut auch rauben will,
So ruh ich doch geborgen, sein Frieden macht mich still.
In Jesu Blut hab Zugang ich zum Throne.
2.
Ich kann durch Sorgen machen kein Haar hier schwarz noch weiß,
Wie sollte ich dann Größeres vermögen.
Bei ihm, der all sein Leben gelitten hat das Kreuz,
Ich lerne unsern Herrn nun recht zu ehren.
Dann wird mein Sinn verwandelt durch lauter Gnade nur,
Wenn treu in ihm ich bleibe und folg in Jesu Spur
Und lass nur reden ihn und höre stille.
(Hebr 5,7-9)
Wie sollte ich dann Größeres vermögen.
Bei ihm, der all sein Leben gelitten hat das Kreuz,
Ich lerne unsern Herrn nun recht zu ehren.
Dann wird mein Sinn verwandelt durch lauter Gnade nur,
Wenn treu in ihm ich bleibe und folg in Jesu Spur
Und lass nur reden ihn und höre stille.
(Hebr 5,7-9)
3.
Auf meine Stärke zählen, o nein, das will ich nicht!
Wo blieb da meine Ruhe, mein Vertrauen?
In Treue will ich harren auf dich voll Zuversicht,
Mein Heiland, nun ich eil, um dich zu schauen.
Bald ist der Tag gekommen, wo sind dann Sorg und Weh?
Dort trocknen alle Tränen in meines Heilands Näh,
Dort ist mein Heim, mein Jesus und mein Vater!
Wo blieb da meine Ruhe, mein Vertrauen?
In Treue will ich harren auf dich voll Zuversicht,
Mein Heiland, nun ich eil, um dich zu schauen.
Bald ist der Tag gekommen, wo sind dann Sorg und Weh?
Dort trocknen alle Tränen in meines Heilands Näh,
Dort ist mein Heim, mein Jesus und mein Vater!
4.
Ein Fremdling auf der Erd und ein Gast bin ich ja bloß;
Mein Reich nicht dieser Welt hier angehöret!
O Gott, mich zubereite und mach mich völlig los,
Dass allzeit ich bereit bin heimzukehren.
Dann sich die Zunge löset zu lauter Lobgesang,
Wenn ich den Heiland schaue all Ewigkeiten lang
Und unsern Vater, der uns liebt seit ewig!
Mein Reich nicht dieser Welt hier angehöret!
O Gott, mich zubereite und mach mich völlig los,
Dass allzeit ich bereit bin heimzukehren.
Dann sich die Zunge löset zu lauter Lobgesang,
Wenn ich den Heiland schaue all Ewigkeiten lang
Und unsern Vater, der uns liebt seit ewig!