Lied

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Als einst Simon Petrus seinen Freunden sagte

1.
Als einst Simon Petrus seinen Freunden sagte:
«Ich will fischen gehn», gingen sie mit ihm.
Aber all ihr Mühen kein Ergebnis brachte.
So geht's oft, wenn man im Dunkeln fischen will.
2.
Doch zur Morgenstunde Jesus stand am Strande.
Ihnen war nicht klar, dass es Jesus war.
Voll Enttäuschung war ihr Herze bis zum Rande,
Nahm nicht wahr, wie väterlich die Stimme klang.
3.
«Werft das Netz zur Rechten, Fische ihr dann findet!»
Dies auf Jesu Wort taten sie sofort.
Das war grad das rechte Wort zur rechten Stunde,
Denn auf Gottes Wort hin hat man stets Gewinn.
4.
Nun verstanden sie, wer solches ihnen sagte.
Mit dem Segen bricht sich nun Bahn das Licht.
Ja, es ist der Herr, der's Meer zum Schweigen brachte,
Denn wir sehn aus seinen Werken, dass er's ist.
5.
Hast auch du, mein Freund, die ganze Nacht gerungen?
Wie erging es dir? Fingst du etwas hier?
Oder bist du nur im Fleische vorgedrungen?
Dann sei dir gewiss, dein Fang ist gar nichts wert.
6.
Ohne Jesus können gar nichts wir vollbringen,
Denn die eigne Kraft Niederlag nur schafft.
Doch aus seinem Munde Lebensworte gingen.
Er, der dich erlösen kann, weist dir den Weg.
7.
Ist dein Herz enttäuscht und müd und voller Schmerzen,
Lass den Mut nicht fliehn! Harre nur auf ihn!
Bald kommt er, nimmt Wohnung auch in deinem Herzen.
Fleischessklaverei ist ewig dann vorbei.
Verfasst 1929 von Lorentz Risnes (veröffentlicht 1929)Komponiert von Even SkogsrudText und Melodie © Stiftelsen Skjulte Skatters ForlagNorway ⋅ D