Liebst du Jesus?
„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat.“ (Joh. 14,23–24)
Viele sagen, dass sie Jesus lieben. Sie lieben es, von Vergebung und vom ewigem Leben mit Ihm zu hören. Aber wie viele halten seine Worte?
„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“ (Mt. 7,1) Das sind Jesu eigene Worte, doch wie sehr habe ich sie mir wirklich zu Herzen genommen? Wenn ich in meinen Gedanken weiterhin andere verurteile und kritisiere, liebe ich Jesus nicht und werde auch keine Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn erleben.
„Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten und er wird euch einen andern Tröster geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ (Joh. 14,15–17) Jesus lieben heißt, die Wahrheit über mich selbst lieben, denn der Geist Jesu ist der Geist der Wahrheit. Wenn ich Ihn liebe und gerne seine Gebote halte, kann ich den Helfer empfangen, den Geist der Wahrheit.
Durch Gottes Wort hilft mir dieser Geist, meine elende menschliche Natur immer tiefer zu erkennen, und er gibt mir die Kraft, die Sünde zu besiegen, die in mir wohnt. Das ist der Wandel im Licht (1. Joh. 1,7).
„Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh. 8,31–32) Was für eine Befreiung doch darin liegt, die Wahrheit zu erkennen – dass nämlich die Sünde in mir der Grund für all meine Unruhe ist! Das Problem liegt nicht in meinen äußeren Umständen oder bei den Menschen, mit denen ich zu tun habe. Es ist völlig unnötig, andere zu verurteilen oder zu erwarten, dass sie sich meinetwegen ändern sollen.
Nur wenn ich Jesus liebe, nach seinem Wort lebe und die Wahrheit über meine Sünde eingestehe, gelange ich zu wahrer Freiheit! „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Joh. 8,36)