Verborgene Schätze

Sich selbst reinigen – der Weg zur Herrlichkeit

April 2025

Sich selbst reinigen – der Weg zur Herrlichkeit

„Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen: Wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist.“ (1. Joh. 3,2–3). Es ist eine große Hoffnung, die uns durch das Evangelium, durch Jesu Auferstehung von den Toten, gegeben ist. Wir können unser Leben leben wie Christus, der dem Tod die Macht nahm und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht brachte (2. Tim. 1,10).

Habe ich diese eine Hoffnung, ihm gleich zu werden und ihn zu sehen, wie er ist, dann wird all mein Interesse und mein Fokus darauf liegen, mich selbst zu reinigen. Gott sandte seinen eingeborenen Sohn, der willig war, auf seine Göttlichkeit zu verzichten. „Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ (Phil. 2,6–8). Da liegt die ewige Hoffnung, die er uns gab. Ich soll mit Christus gekreuzigt sein und den Tod über mein Fleisch erleiden. Dann bin ich Miterbe und habe Anteil an den Verheißungen in Christus.

Elisa sagte zu der Witwe: „Und geh ins Haus und schließ die Tür zu hinter dir und deinen Söhnen und gieß in alle Gefäße [...] Sie ging hin und schloss die Tür zu hinter sich und ihren Söhnen; diese brachten ihr die Gefäße herbei, und sie goss ein.“ (2. Kön. 4,4–6). Als es keine leeren Gefäße mehr gab, da stand das Öl. Von Natur aus hegen wir den starken Wunsch, von Menschen gesehen zu werden. Diese Tür soll geschlossen werden. Wir brauchen leere Gefäße! Es muss eine innere Not, ein Hunger und ein Durst nach Gerechtigkeit in mir brennen. Wenn wir vor Gottes Angesicht stehen, wenn wir unsere Tür schließen, sollte eine Sehnsucht und eine Hoffnung in uns sein, die Herrlichkeit des Herrn zu offenbaren. Wenn wir reich und satt sind, ist unser inneres Ohr für die Rede des Sohnes verschlossen und unsere Hoffnung ist nicht mehr lebendig.

„Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ (Mt. 5,6). „Mein Gott aber wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.“ (Phil. 4,19). Wenn ich das Glück und die Freude spüre, die in der Befreiung von der Sünde liegen, dann werde ich gesättigt, dann ist meine Sehnsucht gestillt. Stell dir vor, dass das, was in Jesus in den Tagen seines Fleisches geschah, auch in deinem und meinem Leben verwirklicht werden kann.

Ich preise Gott für eine solche Auserwählung und eine solche Hoffnung, die uns gegeben ist.