Verborgene Schätze

„Ich preise dich, Vater, dass du dies verborgen hast“

Februar 2025

„Ich preise dich, Vater, dass du dies verborgen hast“

(Mt. 11,25–26)

Jesus war sehr dankbar, dass der Vater diese Dinge den Weisen und Klugen verborgen hatte. Er sah Gottes Weisheit darin, den Selbstklugen seine göttliche Weisheit zu verbergen. Dieses Gesetz wird in Matthäus 13,34–36 erneut erwähnt. Jesus sprach in Gleichnissen zu der Menschenmenge. Damit erfüllte er die Voraussage der Schrift, dass er von Dingen sprechen würde, die von Grundlegung der Welt an verborgen waren. In einer englischen Übersetzung heißt es, dass diese Dinge „geheim gehalten“ wurden. Die Jünger kamen zu ihm und baten ihn, die Gleichnisse zu erklären. Sie waren in Not und hilfsbedürftig und bereit, ihm zuzuhören. Er erklärte sie ihnen.

In Vers 44 spricht er darüber, dass das Himmelreich einem Schatz im Acker gleicht, und dass ein Mann den Schatz fand und versteckte. Dieser Mann, der den Wert des Schatzes erkannte, tat alles, was er konnte, um das Feld zu kaufen. Viele Leute gingen vorbei und sahen nur das Feld. Aber der Mann verkaufte mit Freuden alles, was er besaß, um das Feld zu kaufen – er wusste, was für ein Schatz dort verborgen war. In den Versen 45 und 46 ist die Rede von einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine solche Perle fand, konnte er den Wert darin sehen. Er verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie, denn die Augen waren ihm geöffnet worden, sodass er den Wert der kostbaren Perle sah. Er ging voller Freude hin und verkaufte alles, um diese Perle zu kaufen. Das Himmelreich – der Leib Christi – war von Grundlegung der Welt an verborgen.

Viele Menschen sehen die Gemeinde genau wie dieses Feld, als eine Gruppe von Gläubigen, jedoch ohne ihren Wert zu erkennen (Eph. 1,15–19). Die Geheimnisse werden den Jüngern offenbart. Dinge, die schon vor Erschaffung der Erde geheim gehalten wurden. Die Herrlichkeit wird den Demütigen und Bedürftigen offenbart. Diese haben auch eine himmlische Berufung erhalten, bevor die Erde erschaffen wurde.

In einer Ortsgemeinde kann es Menschen geben, die empfinden, dass andere nur schwer zu ertragen sind. Sie sind nicht zufrieden damit, wie Gott die Dinge in der Gemeinde geordnet hat und haben das Gefühl, dass andere sie nicht verstehen. Sie sehen Probleme und Schwierigkeiten. Aber diejenigen, denen der Leib Christi offenbart wurde, sehen diese kostbaren Perlen, die der Vater erwählt und durch sein Wort gezeugt hat. Sie sind von Herzen dankbar dafür, dass Gott ihnen erlaubt hat, mit Fürsten, Königen und Priestern zusammenzusitzen. Sie verkaufen gern alles in dieser Welt, um mit denen zusammen zu sein, die als Erstlingsfrucht für Gott auserwählt sind. Wir können uns an diesem Gebet Jesu erfreuen, der dankbar war, dass Gott alles auf diese Weise geordnet hatte. Und wir sind mehr als dankbar dafür, dass er uns seinen kostbaren Leib offenbart hat.