Gottes Wort ist nicht gebunden
„Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Geschlecht Davids, nach meinem Evangelium, für welches ich leide bis dahin, dass ich gebunden bin wie ein Übeltäter; aber Gottes Wort ist nicht gebunden.“ (2. Tim. 2,8–9)
In Apostelgeschichte 16,22–24 lesen wir von Paulus und Silas, die ausgepeitscht und in das innerste Gefängnis geworfen wurden; ihre Füße wurden in den Block gelegt. Menschlich gesehen sah die Situation ziemlich hoffnungslos aus. „Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und es hörten sie die Gefangenen.“ (Vers 25)
Im Laufe des Lebens gehen wir durch ganz verschiedene Umstände hindurch. Wir können schweren Prüfungen ausgesetzt sein und zu Sorge und Mutlosigkeit versucht werden; Krankheit und Not können uns treffen.. Unabhängig davon, welche Umstände uns begegnen, kann Gottes Wort uns helfen und eine Quelle der Stärke, des Trostes und der Ermunterung sein, denn sein Wort ist nicht gebunden! Gottes Wort ist voll von Leben, Zukunft und Hoffnung. Es hält Verheißungen für diejenigen bereit, die in der Versuchung standhaft bleiben. (Jak. 1,12). Inmitten unserer verschiedenen Lebensumstände können wir Gott ein Loblied singen und im Geist des Gebets sein!
„Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.“ (Hebr. 4,12)
Das Wort ist lebendig und kräftig, und wenn wir es in dem Geist aufnehmen, in dem es geschrieben wurde, können wir Hilfe erhalten, die für uns von ewigem Wert sein wird. Das Wort richtet und scheidet die Gedanken und Sinne des Herzens, und das Leben wird einfach, wenn das Wort Raum in uns bekommt. Wenn wir uns der Sünde für gestorben halten und für Gott leben, dann kommen wir dazu, dass wir vor Gottes Angesicht stehen und nicht vor Menschen. Dann achten wir auf uns selbst und auf die Lehre und können uns selbst helfen und auch denen, die uns hören (1. Tim. 4,16).
Gelobt sei Gott für sein Wort! In seinem Wort erfahren wir Gottes Willen, und wir können unser Leben nach dieser Richtschnur ausrichten. Hier finden wir die größten und teuersten Verheißungen: Durch sie können wir Teil bekommen an göttlicher Natur! Lasst uns der Vergänglichkeit der Welt entfliehen, die aus der Begierde kommt, damit wir an diesen Verheißungen teilhaben können (2. Pet. 1,4).
Mögen wir uns in allem als Gottes Diener erweisen (2. Kor. 6,4–10). Dann spielt es keine Rolle, in welche Lebensumständen wir geraten, denn Gottes Wort weist uns den Weg durch diese Verhältnisse hindurch. Wir kommen in Verbindung mit seiner göttlichen Kraft, die uns alles gegeben hat, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient. (2. Petr. 1,3).