Die Zeit der Wunder ist jetzt!
Wir leben gerade in einer besonderen Zeit der Gnade. Gott tut große Wunder in unserer Mitte, und die Möglichkeiten für eine tiefgehende Heiligung sind zum Greifen nahe. „Jesus selbst hat gelöst alle Fragen, auch die deinen, drum sei voller Mut!“, singen wir in Lied 311 aus „Wege des Herrn“.
Als Johannes der Täufer im Gefängnis saß, ließ er durch seine Jünger eine Nachricht an Jesus überbringen und ihn fragen: „Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt.“ (Mt. 11,2–5) Als die Jünger des Johannes zurückkehrten, konnten sie ihm tatsächlich von den Wundern Jesu berichten. Sie hatten selbst gesehen und gehört.
Wie sieht es bei uns aus? Haben nicht auch wir Wunderwerke Jesu gesehen, gehört und erfahren? Ja, das haben wir! Seelen wurden gerettet und wiedergeboren. Entmutigung und Niedergeschlagenheit hatten die Jünger gelähmt, aber durch die kraftvolle Predigt des Glaubens und das Reden Gottes zu ihren Herzen wurden sie aufgerichtet und begannen zu gehen, ja so zu laufen, als ob nur einer den Preis gewinnen könnte (1. Kor. 9,24).
Sie baten um erleuchtete Augen des Herzens und wurden erhört. Jetzt fingen sie an, Gottes Herrlichkeit zu sehen, für die sie vorher völlig blind gewesen waren. Das Evangelium wird den Armen kraftvoll verkündet, insbesondere von Brunstad aus, durch die Bibelprojekte und die enorm reichhaltige Angebot auf BMM. Die Ohren werden für die verwandelnde Botschaft des Wortes vom Kreuz geöffnet, und ein neues Leben in der Heiligung entwickelt sich täglich weiter.
Die Brautberufung wird lebendig und der Geist der Erwartung liegt Stärke. „Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ (Jes. 40,31). Unter denen, die arm im Geist sind und die sich durch Gottes Wunderkraft verwandeln lassen, entsteht eine solide und unzerstörbare Bruderschaft, eine Arbeitsgemeinschaft, in der sowohl im eigenen Leben als auch in der Gemeinde Gottes Wille geschieht. Diese Gemeinschaft ist geprägt von starker Einheit. Davon singen wir auch in Lied 270 aus „Wege des Herrn“: „Es ist ein Wunder, ein großes Wunder ...“
Lasst uns den Glauben ergreifen, dass Gottes Wunderkraft ein mächtiges Werk in uns vollbringen kann, bis wir unseren Lauf vollendet haben. Mögen wir die Zeit dazu benutzen, um in diese wertvolle Arbeitsgemeinschaft einzutreten und immer in der Armut des Geistes bewahrt zu bleiben.
Bald werden wir in den Wolken entrückt werden, um dem Herrn zu begegnen! „Und so werden wir beim Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.“ (1. Thess. 4,17–18)