Der Kampf in der geistlichen Welt
Seit Anbeginn der Zeit tobt in der geistlichen Welt ein Kampf zwischen dem Bösen und dem Guten. Der Teufel – in Offenbarung 12,9 als die alte Schlange bezeichnet – war in diesem Kampf sehr aktiv. Dass er jetzt aktiver ist als je zuvor, wird deutlich, wenn man all das Böse betrachtet, das in der Welt geschieht. Es reizt ihn, wenn sich Jugendliche dafür entscheiden, Jünger zu werden. Deshalb stellt er sich dem Leib Christi und allem, was Gott durch seine Diener in seiner Gemeinde bewirkt, vehement entgegen. Der Teufel hat schon immer Zweifel an Gottes Propheten gesät und arbeitet im Verborgenen daran, die Auserwählten mit seiner List zu verführen. Er will das, was Gott in der Zeit der Gnade vollenden will, spalten und zerstören. Es gibt auch starke Geisteskräfte, die die Menschen an die Erde und an die Dinge dieser Welt binden wollen. Im Kampf gegen diese bösen Mächte stehen die Glieder des Leibes Christi zusammen. Sie kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen jene Geistesmächte, die die Auserwählten vom Vater und vom Sohn abbringen wollen. Das ist ein Kampf und ein Kriegsdienst, zu dem man sich verpflichten muss. Wir erleben in unserer Zeit eine Mobilmachung zu einem außergewöhnlichen Kampf gegen die gottlosen Mächte der Treulosigkeit. Gottes Wort wird in den Mittelpunkt gestellt, um die Jüngerberufung bei den jungen Menschen zu wecken, und wir erleben, dass viele von ihnen gute Entscheidungen treffen und von Neuem geboren werden. Wie mit dem Fischernetz werden Kinder und Jugendliche aus Satans hinterhältigen Machenschaften in unserer modernen Zeit gezogen.
„Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.“ (Eph. 6,10–13)
Wir brauchen einen lebendigen Glauben an den allmächtigen Gott, um das Geistesheer der Bosheit besiegen zu können. Wir müssen weiterhin Mitstreiter Jesu sein und gegen die Geisteskräfte kämpfen, die die Menschen verführen und sie vom Weg des Lebens abbringen wollen. Frei davon, unser Eigenes zu suchen, sollen wir als Jünger mithelfen, jeden Einzelnen zu einem Leben mit Jesus zu führen – zu dem, der die Macht hat, zu erlösen und uns durch das Kreuz in neue Menschen zu verwandeln. Es gibt auch humane Geister, die einen anderen Jesus und einen leichteren Weg haben wollen. Um diese besiegen zu können, brauchen wir Gottes volle Rüstung, geistliche Waffen und die Kraft des Heiligen Geistes. Wenn wir in Gemeinschaft mit Jesus leben und ein offenes Ohr für die Stimme des Heiligen Geistes haben, entwickeln wir nach und nach ein Gespür dafür, die gottlosen und spaltenden Geistesmächte zu entlarven, deren Ziel es ist, Menschen im Auftrag des Teufels auszunutzen. Um die verdeckten Machenschaften der Schlange entlarven zu können, braucht es Übung darin, zu unterscheiden, was von Gott inspiriert ist und was vom natürlichen Menschen – unserem Fleisch.
„Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, so auch eure Gedanken abgewendet werden von der Lauterkeit und Reinheit vor Christus.“ (2. Kor. 11,3) Diese einfache und aufrichtige Treue führt zu einem Leben, das Jesus wohlgefällig ist. Wir müssen lernen und uns darin üben, die Geister zu prüfen – ob sie von Gott sind – und uns mehr für die Hilfe zu öffnen, die im Leib Christi zu finden ist. Unsere Gemeinschaft muss mit denen sein, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen. Durch ein gekreuzigtes Leben verlieren die Sünde und Satan ihre Macht, und wir werden die gottlosen Mächte der Finsternis, die unter dem Himmel wirksam sind, durch Kampf besiegen.
Lasst uns beharrlich im Gebet sein und die unterstützen, die Gott zu jeder Zeit in der Gemeinde setzt, und mit ihnen kämpfen. So können sie mit erhobenen Händen die Gemeinde mit sicherer Hand leiten – trotz der „Geister der Amalekiter“, die in der geistlichen Welt nach wie vor aktiv sind (2. Mos. 17,10–13).