Verborgene Schätze

„Eure Frucht, dass ihr heilig werdet“

März 2026

„Eure Frucht, dass ihr heilig werdet“

„Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben.“ (Röm. 6,22).

Welch ein herrliches und befreiendes Evangelium! Dieser Gedankengang ist für uns Menschen gar nicht so naheliegend, weil wir oft nur das sehen, was vor Augen liegt. Simon Petrus wurde von Jesus gefragt: „Liebst du mich mehr, als mich diese lieb haben?“ Als Petrus so entschieden antwortete: „Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich lieb habe“ (Joh. 21,15–17), da bekam er eine Aufgabe. Er sollte Schafe und Lämmer hüten und weiden.

Die Liebe zu Jesus muss immer größer sein als die Liebe zu denen, denen wir dienen, oder zu der Aufgabe, die wir zu erledigen haben – sonst geht es schief. Wenn es mit der Liebe stimmt, dann ist es gleichgültig, welches Werk oder welche Aufgabe mir zugeteilt wird. Dann diene ich Gott, egal ob ich zu Hause bei meinen Kindern bin oder ein sichtbarere Aufgabe habe. Es ist meine Beziehung zu Jesus, die zählt, damit die Frucht meines Werks die Heiligung ist.

„So finde ich nun das Gesetz: Mir, der ich das Gute tun will, hängt das Böse an.“ (Rö. 7,21) Wenn ich Gutes tue – nach dem Licht und dem Verständnis, das ich habe, dann finde ich durch die Führung des Geistes der Wahrheit zu der Sünde, die ich noch nicht gesehen habe. Dann geht es darum, dass die Liebe zur Wahrheit heiß ist und der Glaube an Sieg lebendig. So sehen wir die Wahrheit über uns selbst, und wenn wir die Wahrheit anerkennen, werden wir von der Sünde befreit.

Möge es all unser Interesse und all unsere Freude sein, Jesus zu dienen und ihn zu lieben, sodass wir uns mit Dankbarkeit formen und heiligen lassen, wenn der Heilige Geist uns unsere unbewusste Sünde zeigt. Dann ist das Ergebnis der Arbeit des Geistes ewiges Leben.

Welch ein Leben und welch großes Heil!