Verborgene Schätze

Ein Reich, das wächst!

März 2026

Ein Reich, das wächst!

In Hebräer 12,27–28 lesen wir von dem Reich, das nicht erschüttert werden kann. Der Apostel schreibt: „Dieses ‚Noch einmal‘ aber zeigt an, dass das, was erschüttert wird, weil es geschaffen ist, verwandelt werden soll, auf dass bleibe, was nicht erschüttert wird. Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt.“

Dieses Reich, das wir empfangen und das nicht erschüttert wird, ist die göttliche Natur, die wächst: Gerechtigkeit, Frieden und Freude im Heiligen Geist. Auf unserem Weg zum Himmel fängt dieses Reich an, langsam zu wachsen, und zwar in dem Maß, wie Gottes Wort in jedem Einzelnen von uns wirkt. Je mehr Gottes Wort einen Menschen bearbeiten kann und ihn demütig macht und auf die Stimme des Heiligen Geistes hören lässt, umso mehr wird auch dieses Reich wachsen. Menschen, die in dieser Entwicklung stehen, werden auch Salbung über ihrem Leben und Dienst empfangen, indem die Tugenden mehr und mehr zum Vorschein kommen. Das zeigt sich auch darin, wie wohltuend es ist, Gemeinschaft mit solchen ganzherzigen Jüngern zu haben, in denen das Reich Gottes wächst.

Johan O. Smith schreibt in WdH (Liederbuch Wege des Herrn) Nr. 361: „Mich nun leitet edles Denken, Jesu Leben bricht hervor. Lebenskräfte Fesseln sprengen, Alles muss auf Zions Grund!“ Alles Edle hat seinen Ursprung im Göttlichen und wird sichtbar durch geduldige Treue gegenüber Gottes Wort – Tag für Tag, Jahr für Jahr. Wir erleben, dass Jesu Leben – göttliche Natur – hervorbricht. Das Reich, das inwendig in uns ist, das ewige Wort, das uns zur Hilfe geworden ist, kann nicht verborgen bleiben. Dieses Reich wird immer größer werden, bis zu unserem letzten Tag auf Erden. Alles andere wird erschüttert und hat kein Existenzrecht in Gottes Reich. Erlebe ich etwas, das mich erschüttert, so muss ich Gott um Hilfe bitten, denn das, was vom Fleisch kommt, mein verdorbener Eigenwille, lässt sich erschüttern. Nicht das göttliche Reich, das von Gott ist, wird erschüttert, sondern alles andere, das nicht Bestand haben soll.

Am Ende von Hebräer 12,28 steht: „... lasst uns dankbar sein und somit Gott dienen mit Scheu und Furcht ...“, und in Vers 29 heißt es: „... denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“ Wir werden dazu ermahnt, dankbar zu sein und Gott mit Scheu und Furcht zu dienen. Uns erwartet eine überaus große Herrlichkeit ein Reich in unserem Inneren, das unerschütterlich ist und immer größer wird zu Gottes Wohlgefallen. Wir haben allen Grund, Gott von ganzem Herzen und mit allem, was in uns ist, zu dienen und so für unsere Berufung und Auserwählung zu kämpfen.

Es ist ein Glaubenskampf, dieses Reich in uns zu Gottes Ehre und zum Segen wachsen zu lassen. Darum lasst uns ihm von ganzem Herzen dienen, mit Scheu und Ehrfurcht, damit wir in seiner Liebe und Güte bewahrt bleiben. Gott ist ein verzehrendes Feuer über alles, was nicht in sein Reich gehört. Darum braucht es Ernsthaftigkeit und Kampf, damit die Natur Gottes hervorbricht. Dann überlebt mein Fleisch nicht, das immer wieder erschüttert wird, sondern stattdessen wächst das göttliche Reich in uns hervor.

Lasst uns dabei sein, dieses Reich zu Gottes Ehre zu bauen, das in alle Ewigkeit unerschütterlich ist!