Verborgene Schätze

Welchen Geruch hat mein Opfer?

Februar 2026

Welchen Geruch hat mein Opfer?

Das Erste, was Noah tat, als er und seine Familie vor der Sintflut gerettet waren und die Arche verlassen hatten, war, einen Altar für den Herrn zu bauen. Er nahm von allen reinen Tieren und Vögeln und brachte Brandopfer auf dem Altar dar. „Und der Herr roch den lieblichen Geruch.“ (1. Mose 8,21)

Wenn wir ein Opfer darbringen, stellt sich die Frage: Verbreitet mein Opfer einen angenehmen Duft? Darum geht es Gott. Viele Menschen können viel Zeit, Kraft oder Geld opfern. Aber verströmt dieses Opfer auch einen Wohlgeruch für Gott?

Es steht geschrieben: „Gott liebt einen fröhlichen Geber.“ Wenn jemand mit Freude opfert, erhält sein Opfer einen herrlichen Duft. In Hebräer 13,15 heißt es: „So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.“ Wenn Lobpreis unserem Opfer folgt, wird es also zu einem Wohlgeruch für den Herrn. In Hebräer 12,28 werden wir ermahnt, dankbar zu sein und so Gott nach seinem Wohlgefallen zu dienen. Dankbarkeit verleiht unserem Opfer einen wohlgefälligen Geruch für den Herrn.

Wir sehen, dass die Gesinnung, in der ein Opfer gebracht wird, für Gott von Bedeutung ist. Möge von all unseren Opfern im Leben und Dienst ein wohlgefälliger Geruch von Freude, Dankbarkeit und Lobpreis zum Herrn aufsteigen. Tote Werke hingegen verströmen keinen Wohlgeruch für Gott, auch wenn sie aus menschlicher Sicht beeindruckend erscheinen mögen. Aber das Blut Christi reinigt unser Gewissen von toten Werken, damit wir dem lebendigen Gott dienen können (Hebr. 9,14).