Verborgene Schätze

Der Weg des Glaubens

Februar 2026

Der Weg des Glaubens

„Es ist unmöglich, ganz und gar an Gott zu glauben und gleichzeitig zu erwarten, alles verstehen zu können, was Er in unserem Leben tut. Es ist der Weg des Glaubens, den wir verkündigen!“ So sagte es Kåre J. Smith in einer Rede zu Ostern 2025. Aus diesem Satz geht hervor, dass es von entscheidender Bedeutung ist, zu einem lebendigen Glauben an Gottes Auserwählung und seine Pläne für mich persönlich zu kommen und im Glauben durch die verschiedenen Lebensphasen und Prüfungen hindurch bewahrt zu bleiben. Ohne diesen Glauben kann das Leben dunkel und schwer sein, weil wir mit unserem menschlichen Verstand einfach nicht verstehen können, was Gott mit uns im Sinn hat. Aber durch den Glauben können wir einen anderen Sinn fassen und uns von unserem menschlichen Verständnis lösen, damit die Zeiten der Erquickung vom Herrn kommen können. „Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen? Wir aber haben Christi Sinn.“ (1. Kor. 2,16) Wir kennen diesen Sinn gut aus dem Brief des Paulus an die Philipper: „…er erniedrigte sich selbst“. Nun, was bedeutet das für mich in meinem Alltag, wo sich mein Verstand auch mal richtig sträuben kann und alles ziemlich düster aussieht? Was soll ich dann machen? Ja, ich soll mich erniedrigen mit demselben Sinn wie mein Vorläufer, denn durch diese Erniedrigung wurde das Gericht über ihn aufgehoben! Ich soll mich demütigen unter die gewaltige Hand Gottes, damit er mich erhöht zu seiner Zeit. Ich soll alle meine Sorgen auf ihn werfen, denn er sorgt für mich (1. Petr. 5,6–7)! Das ist der Weg des Glaubens. Hier werde ich eins mit dem Wort und bekomme mehr Einblick in Gottes unergründliche Wege, und ich bekomme Teil an Gottes Weisheit und Erkenntnis.

„O herrlicher Kreuzweg, den wenige gehn, drum gib, was in dir ist, als Almosen hin. Das Leben verliere, den Glanz, den Gewinn; im Tod erst bekommt alles geistlichen Sinn.“ (Liederbuch WdH 92) Mögen wir durch den Glauben immer auf diesem herrlichen Weg unterwegs sein, denn hier bekommen wir Gemeinschaft mit allen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen. „Durch den Glauben“ – so fangen ganze 16 Verse im 11. Kapitel des Hebräerbriefes an, und das soll auch über uns gesagt werden können! „Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.“ (Hebr. 11,6) Der Lohn, den Gott denen gibt, die im Glauben wandeln, und die Erhöhung, von der Petrus in seinem Brief spricht, bestehen darin, dass er seine eigene Natur mit uns teilen will. Das ist wahre Erhöhung! In diesem Licht erscheint der Einsatz gering, aber ich muss mich unter Gottes gewaltige Hand demütigen und Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr weitermachen in allem, was das Leben mit sich bringt. Wenn Er den richtigen Zeitpunkt für gekommen sieht, wird dieselbe starke Hand mich auch erhöhen. Das braucht Zeit. Deshalb muss ich mit Glauben und Geduld weitermachen, damit ich an den größten und wertvollsten Verheißungen teilhaben kann, die Er den Menschen geben konnte: göttliche Natur!

Die Erklärung von Elias Aslaksen: „Der Glaube an das Wort des Lebens ist die größte Kraft, die im Universum existiert“ hatte eine revolutionierende Auswirkung auf mein ganzes Leben, weil der Glaube „unser Leben mit einem Schlag auf den Kopf stellt“! Ein Mensch, der früher mutlos und verzagt war, kann durch den Glauben ein erfülltes und siegreiches Leben führen, ungeachtet der Lebensumstände, weil der Anfänger und Vollender des Glaubens, unser hoch geliebter Heiland und Vorläufer, Jesus Christus, selbst in allem wie wir geprüft wurde – „doch ohne Sünde“! Wie gut, einen lebendigen Glauben an diese erlösende Botschaft zu haben!