Verborgene Schätze

Meine Verantwortung für das Gebet

Februar 2026

Meine Verantwortung für das Gebet

Wir leben in einer Zeit, in der Wissenschaft und Technik sich rasant weiterentwickeln, was sich auf fast alle Bereiche des Lebens auswirkt. Mit künstlicher Intelligenz können wir Antworten auf fast alle Fragen finden, die wir uns stellen. Wir können also fragen: Ist es noch nötig, dass wir Gott um Hilfe für uns und andere bitten?

Anstatt den Menschen Glück zu bringen, hat der Fortschritt der Wissenschaft leider dazu geführt, dass sich viele von Gott, dem Schöpfer, entfernt haben. Wir beobachten einen rasanten Anstieg verschiedenster Ausschweifungen, der eine Zunahme von Bosheit, Kriegen, Hungersnöten und vielfältigem menschlichem Leid zur Folge hat (Mt. 24,12–13).

In der Bibel gibt es viele Stellen, die uns zum Beten auffordern.

Jesus selbst, der alles wusste, zeigte uns, was es heißt, am Gebet festzuhalten. Angesichts dieser schrecklichen Entwicklung des Bösen in unserer Zeit müssen wir uns heute mehr denn je dem Gebet widmen, vor allem für die Gemeinde. Was die Gemeinde heute ist, wäre nicht möglich gewesen, wenn nicht gottesfürchtige Menschen Tag und Nacht für die Arbeit, die unter uns getan wird, gebetet hätten. Die Gemeinde, die die Aufgabe hat, den Leib Christi auf der Erde zu bauen, wurde schon immer von bösen Mächten angegriffen, die alles kaputt machen wollen, was wir hier tun. Deshalb soll jeder Einzelne von uns ständig für unsere Apostel und Brüder beten, die auf allen Ebenen Verantwortung tragen. Unser Feind, der Teufel, ist immer noch sehr aktiv, und wir müssen Gebetskämpfe führen, um die Gemeinde zu schützen, bis Jesus wiederkommt.

Egal, wo Gott dich hingestellt hat: Denk daran, dass es deine Aufgabe ist, heilige Hände zu erheben (1.Tim. 2,8), damit wir ein gerechtes und friedliches Leben führen können und die Heiligen bewahrt bleiben. In Lukas 11,1–13 zeigt uns Jesus ein gutes Beispiel dafür, wir wir beten und am Gebet festhalten sollen. Unsere Gebete haben die Kraft, Gottes allmächtige Hände zu bewegen, überall auf der Welt einzugreifen, wo es nötig ist. Lasst uns das zu Herzen nehmen, wenn wir hören, dass jemand leidet, krank ist oder Ähnliches, und lasst und nicht vergessen, das immer wieder vor Gott zu bringen, der Liebe ist und ganz sicher nach seiner Weisheit eingreifen wird (1. Petr. 5,7–10; Jak. 5,15–16).

Die Ermahnung, die Paulus den Ephesern gibt, sollte auch für uns heute relevant sein (Eph. 6,18–20). Das Gebet war schon immer sehr wichtig, vor allem in schwierigen Zeiten. In 2. Mose 17,9–13 sehen wir, wie wichtig und wirkungsvoll das Gebet ist: „Und wenn Mose seine Hand emporhielt, siegte Israel; wenn er aber seine Hand sinken ließ, siegte Amalek.“ (V. 11) Bei unseren Treffen, in vielen Schriften unserer Brüder und Schwestern und auch in unseren Liedern werden wir oft dazu ermahnt, uns dem Gebet zu widmen. Haben wir wirklich verstanden, was das bedeutet? Lasst uns diesen sehr wichtigen Dienst, der oft im Verborgenen geschieht, nie vernachlässigen. Denken wir besonders an unsere Jugendlichen und Kinder, die durch die sozialen Medien stark dem Zeitgeist ausgesetzt sind.

Wir beten oft gemeinsam, aber es ist auch oder vor allem etwas, das jeder von uns persönlich tun muss. Die Aussage des Propheten ist hier sehr aufschlussreich: „Ich suchte unter ihnen, ob jemand eine Mauer ziehen und in die Bresche vor mir treten würde für das Land, damit ich’s nicht vernichten müsste; aber ich fand keinen.“ (Hes. 22,30) Durch unsere Frömmigkeit gehören wir sicher zu denen, deren Gebete Gott hört und erhört (Joh. 9,31 und Luk. 18,7). Lass uns das nutzen, um für die Menschen in unseren Ländern und in den verschiedenen Gemeinden zu beten. Wir erreichen wahrscheinlich nicht viel, wenn wir uns in Politik und andere Angelegenheiten einmischen, in der Hoffnung, Lösungen für ihre Probleme zu finden. Aber wir können wirklich viel erreichen, wenn wir zu Gott und Jesus beten, denen alle Macht gehört (Mt. 28,18) und die auch die Herzen von Königen bewegen können (Spr. 21,1).