Verborgene Schätze

Willst du gute Tage sehen?

Januar 2026

Willst du gute Tage sehen?

Die meisten Menschen erleben wohl, dass die Tage nicht besonders gut sind und dass das Leben nicht so geworden ist, wie sie es sich vorgestellt oder erträumt hatten. Petrus schreibt: „Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede, und seine Lippen, dass sie nicht betrügen. Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; das Angesicht des Herrn aber sieht auf die, die Böses tun. Und wer ist’s, der euch schaden könnte, wenn ihr dem Guten nacheifert?“ (1. Pet. 3,10–13).

Hier werden wir ermahnt, unsere Zunge zu hüten, dass sie nichts Böses redet, und unsere Lippen davor zu bewahren, Trug zu reden. Bevor wir etwas sagen, sollten wir es durch diese Filter laufen lassen: Ist es wahr? Ist es gut? Ist es nützlich? Dann sagen wir bestimmt so einiges nicht, das wir später bereuen müssten. Manchmal hört man jemanden sagen: „Wie kann er nur sowas tun, das begreife ich nicht ...“ und dann wird dargelegt, was man von dieser Person hält, die „so etwas Furchtbares“ tut. Es ist schon ziemlich ironisch, wenn jemand über Dinge spricht, von denen er gerade erst gesagt hat, dass er sie nicht versteht. Viel klüger wäre es doch, einfach still zu sein. Dieselben Filter sollten wir auch anwenden für Gerüchte oder Tratsch, die uns zu Ohren kommen.

Wenn wir gerecht leben und uns von Verleumdung, Kritik und allem bösen und nutzlosen Gerede fernhalten, kommt Gottes Segen über unser Leben, und wir dürfen selbst in den Herausforderungen des Lebens gute Tage erleben. In Situationen, in denen wir nicht wissen, was wir tun oder sagen sollen, sollte eines immer klar sein: Auf jeden Fall nichts Böses! Lasst uns immer auf das Gute setzen! Dann können wir Gottes Wort vertrauen, das sagt, dass uns dann niemand Böses tun wird. Wir werden dankbar für alle, die uns dabei helfen, etwas von dem in unserem Fleisch zu erkennen, was wir hassen, etwas, das wir töten müssen, damit wir göttliche Natur gewinnen.

Petrus ermahnt uns außerdem, den Frieden zu suchen und ihm nachzujagen. Das gelingt, wenn wir die Wahrheit erkennen und uns eingestehen, warum wir unzufrieden sind. Jakobus schreibt: „Woher kommt Streit, woher Krieg unter euch? Kommt’s nicht daher: aus euren Gelüsten, die da streiten in euren Gliedern?“ (Jak. 4,1) Es sind also nicht mein Partner, meine Kinder, mein Nachbar oder mein Chef die Ursache für den Unfrieden, sondern meine eigenen Lüste, die in meinen Gliedern Krieg führen. Ich bin der Grund für das Problem, aber es gibt keinen Grund zu verzweifeln, denn in Gottes Wort ist die Anleitung zur Lösung des Problems zu finden. Ich soll mein Kreuz auf mich nehmen und mich selbst verleugnen, damit das Sterben Christi über meine bösen Lüste geht. Dann kommt auch das Leben Christi zum Vorschein. So werde ich den Rest meines Lebens gute Tage haben.