Warum ich zur Konferenz fahre
Weil der Segen da ist, wo Brüder einträchtig beisammen sind.
Weil man die gerne sehen will, die man liebt.
Weil man die gerne hören will, die man liebt.
Weil man denen gerne dienen will, die man liebt.
Weil man gerne von denen bedient werden will, die man liebt.
Weil mein Dienst dort so viele Leute gleichzeitig erreicht.
Um mehr wahrheitsliebende Seelen kennenzulernen.
Um anderen nahezulegen, dorthin zu fahren.
Um mich in außergewöhnlichem Maße dem Einfluss der gesegneten Bruderliebe auszusetzen.
Um erneut die göttliche Einheit und Ordnung zu sehen und zu spüren, die dort in so ausgeprägter Weise herrscht.
Um durch den Anblick all der hoffnungsvollen jungen Menschen, die nach uns kommen, getröstet zu werden.
Um viele verlässliche Hinweise auf den vorhandenen Bedarf zu bekommen.
Um dazu beizutragen, diesen Bedarf zu stillen.
Weil dort vielfältige gute und sehr konkrete Gelegenheiten zuhauf zu finden sind.
Weil die Reisekosten hier am rentabelsten investiert sind.
(Veröffentlicht in Verborgene Schätze, Oktober 1927)