Vom Geist Gottes getrieben
„Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ (Röm. 8,14) Wir sollten uns fragen, was uns bei den Entscheidungen im Leben antreibt. Geldliebe beispielsweise, wie in 1. Timotheus 6,10 erwähnt, lässt uns vom Glauben abirren. Dann werden wir nicht mehr vom Geist Gottes getrieben, sondern von der Lust dieser Welt.
Wenn ich andere für etwas richte, dessen ich mich zugleich selbst schuldig mache, dann kommt Gottes Gericht über mich. Dann vergesse ich, dass Gott mich durch den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut zur Buße leitet. Aufgrund meines verstockten und unbußfertigen Herzens kann der Geist mich nicht mehr dazu treiben, meine eigene Sünde zu erkennen. (Röm. 2,4-5).
In Jakobus 1,6 werden wir dazu ermahnt, im Glauben zu beten, ohne zu zweifeln. Andernfalls sind wir wie eine Meereswoge, die vom Wind hin und her getrieben wird. Dann sind wir ist weit davon entfernt, vom Geist Gottes getrieben zu sein. Stattdessen führen wir ein Leben in der Nichtigkeit unseres Sinnes; unser Denken verfinstert sich, und wir entfremden uns von Gott. (Eph. 4,17–18). Wenn wir hingegen daran glauben, dass wir etwas von Gottes Weisheit gewinnen können, bekommen wir einen stabilen Kurs im Leben und lernen, uns vom Geist leiten zu lassen.
Jesus sagte zu Nikodemus in Johannes 3,8: „Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.“ Dies steht in Zusammenhang mit einer Neugeburt geschrieben. Für das Fleisch ist es nämlich unmöglich, geistliche Dinge zu verstehen (1. Kor. 2,13). Wenn wir uns jedoch von Gottes Geist leiten lassen, können wir uns in Gottes Gedanken einfinden und er verheißt uns Zukunft und Hoffnung (Jer. 29,11).