Hirte und Prophet

- Jesu Heldenleben

Hirte und Prophet

Jesu Heldenleben

„Damals hast du geredet durch ein Gesicht zu deinem Heiligen und gesagt: Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll, ich habe erhöht einen Auser­wählten aus dem Volk.” Ps. 89, 20. Jesus führte in den Tagen seines Fleisches ein enormes Heldenleben, als er seine Feinde zermalmte. Was David im Äu­ßeren tat, als er die Feinde des Landes niederkämpfte, das machte Jesus im Inneren, als er dem Tode die Macht nahm und Leben und Unvergänglichkeit durch das Evangelium ans Licht brachte. 2. Tim. 1, 10.

Die meisten kennen Jesus nicht - sie wissen nicht, wer er in Wahrheit ist. Paulus musste auch fragen: Wer bist du, Herr? Er kannte diesen Helden nicht -diese gewaltige Person. Paulus demütigte sich, und es ist sehr beeindruckend, wie er ihn, der im Fleisch offenbart ward, danach kennen lernte. Das, was in Jesu Leben geschah, war ja weitaus mehr als das, was auf Golgatha geschah. Denke an all die Feinde, die er bekämpfte, als er einen Weg bahnte und die Sündenketten zerbrach, durch die die Menschen jahrtausendelang gebunden waren. Er warf den Fürst dieser Welt hinaus und kam mit einer mächtigen Siegesbotschaft für alle, die sich nach Sieg über Sünde sehnten. Siehst du, wie groß er ist und was er für dich tun kann?

Unsere Schwachheit ist, dass wir so leicht versucht werden - dass wir so leicht fallen. Jesus kann uns auch in unserer Schwachheit zur Hilfe kommen. „Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.” Hebr. 2, 18. Du, der du diese Hoffnung in dei­nem Herzen hast: Treibe nicht weg vom Bekenntnis deiner Hoffnung! Der Glaube wird das, worauf du hoffst, verwirklichen, wenn du am Bekenntnis festhältst - ein Bekenntnis, das auch den Glauben daran einschließt, an göttli­cher Natur Anteil zu bekommen. Worauf hoffst du? Sieh zu, dass in deinen Geist nie eine Unwilligkeit hineinkommt! Jesus hat Mitleid mit deiner schwie­rigen Natur und er hat auch Hilfe zu geben – du kannst ganz damit aufhören zu fallen! „Daher kann er auch vollkommen erlösen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt immerdar, um für sie zu bitten.” Hebr. 7, 25 (norw. Übers.). Der Held ist mit dir und stärkt dich. Du kannst all deine Schwachhei­ten überwinden. Denke darüber nach, was für eine Botschaft dies ist! Lies Ps. 89, 20-28 und Hebr. 4, 14-18.

Trete mit Freimütigkeit vor den Gnadenthron. Dort findest du Hilfe, um heilig und untadelig zu leben, so dass du ohne Flecken und Runzel vor ihm im Frieden dargestellt werden kannst. Wenn wahre Gottesfurcht im Herzen wohnt, wird es gelingen. Jesus starb um unsretwillen, aber er wurde von dem Tode erlöst, der aufgrund der Sünde kam. Er lebte in armen Verhältnissen als Zimmermannssohn. Du kannst nicht das Große in der Welt bewundern und gleichzeitig Offenbarung über Jesu Erniedrigung haben. Er bekam einen Na­men über alle Namen, weil er sich selbst erniedrigte. Trete vor den Gnaden­thron, wenn du deine Schwachheit, deine Neigungen und deine Natur spürst. Suche Beistand bei diesem Helden, der eine derartige Hilfe für alle diejeni­gen zuwege brachte, die sich nach demselben Leben sehnen. Wandle in seiner Nähe - er kann uns wirklich von allen Schwachheiten erlösen. Er kann das, worauf du hoffst, wahr machen, wenn du nur am Bekenntnis festhältst. Eines Tages werden wir mit ihm zusammen auf dem Zion Gottes stehen - wir sollen der Beweis dafür sein, dass es gelungen ist. Satan hat es nie geschafft, denen zu schaden, die sich selbst erniedrigen.

Die, denen dieses Leben offenbart wird, bekommen teil an einem überströ­menden Leben, in dem die Sonne der Gerechtigkeit aufgeht mit Heil unter ihren Flügeln. „Meine eigene Gerechtigkeit” ist keine Sonne, aber „die Ge­rechtigkeit von Gott auf Grund des Glaubens” macht uns frei von allen unse­ren Forderungen, und das führt zum himmlischen Sonnenaufgang. Möge die­ses überströmende Leben aus jedem einzelnen von uns hervorstrahlen - in ständig zunehmender Kraft und Fülle!