Hirte und Prophet

- Schluss mit allem Mobbing

Hirte und Prophet

Schluss mit allem Mobbing

Die norwegische Regierung hat sich das Ziel gesteckt, Mobbing in den Schu­len auf schnellstem Wege abzustellen. Dies findet selbstverständlich unsere volle Unterstützung. In diesem Zusammenhang wäre es sehr erfreulich, wenn der derzeitige Staatsminister, der selbst ausgebildeter Pfarrer ist, dafür sorgen würde, dass diese Richtlinien auch für das Pfarrwesen seines Landes verbind­lich werden. Von dieser Seite wurde nämlich geschrieben und gesagt, dass wir Jesus durch die Lehre „Christus offenbart im Fleisch” sündig machen wür­den. In erster Linie haben uns Pfarrer und Theologen verunglimpft und den Eindruck erweckt, wir seien in vielerlei Hinsicht so schlechte Menschen, dass es angebracht ist, uns zu mobben und auszuschließen. Viele unserer Kinder wurden aufgrund ihres christlichen Glaubens gemobbt. Warum mussten wir über 100 Jahre lang Verleumdungen ertragen? Warum hören wir nicht ein einziges Wort zu unserer Verteidigung? Ist es nicht an der Zeit, dies öffentlich ein wenig aufzuarbeiten und wahres Christentum zu verteidigen?

Ähnliche Maßnahmen wie in Norwegen werden auch in anderen Ländern ergriffen. In den EU-Ländern zum Beispiel werden derzeit die europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien umgesetzt. Ganz im Widerspruch dazu muss­ten wir die Erfahrung machen, dass Menschen, die sich an Ministerien und andere Behörden gewandt haben, um sich bei einer neutralen Stelle über uns zu informieren, falsche und sehr irreführende Informationen erhalten haben. Behörden, die dazu beitragen sollten, dass die Antidiskriminierungsrichtlinien umgesetzt und beachtet werden, haben von „Möchtegern-Fachleuten” Infor­mationen übernommen und weitergegeben, ohne jemals mit uns direkt Kon­takt aufgenommen und sich ein eigenes neutrales Bild zu verschafft zu haben.

Man sollte endlich dafür aufwachen, was man anders denkenden Menschen an Leiden und Verachtung zufügt – seien es nun Christen oder Mohammeda­ner. Ich persönlich möchte lieber mit jemandem verglichen werden, der im Verhältnis zu seiner Religion echt und wahr ist, als mit einem liberalen luthe­rischen Pfarrer auf die gleiche Stufe gestellt zu werden. Die zuerst genannten beten jedenfalls ihren Gott an und werden nach dem gerichtet werden, wie sie im Verhältnis zu ihrem Gewissen gelebt haben. „Denn wenn die Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Ge­wissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen”. Röm 2, 14-15.

Wenn Streit darüber entsteht, was „Smiths Freunde” lehren, dann wenden sich viele an Theologen und Geistliche - in der Hoffnung, dort eine kompe­tente Antwort zu erhalten. Aber ebenso wie Jakobus von törichten Menschen spricht, die meinen, der Glaube beinhalte keine Werke, Jak. 2, 20, so stehen auch hinter diesen Informationsquellen oft törichte Menschen – selbst wenn sie als geistliche Autoritäten angesehen werden. Und wenn uns dieser Personen­kreis nicht verteidigt, dann ist das gewissermaßen ein Freibrief für jeden, der schlecht über uns schreiben möchte. Es ist ja ganz in Ordnung, dass die Men­schen Meinungen über uns haben, aber diese sollten einigermaßen der Wahr­heit entsprechen. Werden jedoch Dinge verbreitet, die wir noch nie vertreten haben und die wissentlich Lügen enthalten, dann wollen wir unsere Meinung dazu klar und deutlich zum Ausdruck bringen.

„Der Herr zieht aus wie ein Held, wie ein Kriegsmann kommt er in Eifer; laut erhebt er das Kampfgeschrei, zieht wie ein Held wider seine Feinde. Ich schwieg wohl eine lange Zeit, war still und hielt an mich. Nun aber will ich schreien wie eine Gebärende, ich will laut rufen und schreien.” Jes. 42, 13-14.

Nun wollen auch wir nicht länger schweigen. Wir wollen weiterhin verkün­digen, was recht ist. Darum senden wir unsere Botschaft via Satellit und Internet über weite Teile der Erde und betreiben weltweit Missionsarbeit. Die frohe Botschaft – verkündigt in der Beweisung des Geistes und der Kraft – bewirkt Hoffnung und Glauben. Wo Ehen fast am Zerbrechen sind, entsteht dort, wo das Wort geglaubt und angenommen wird, ein ganz neues Leben in Hoffnung. In manchen Ortschaften schart sich nahezu die gesamte Einwohnerschaft um unsere Sendungen. Die Menschen bekommen Hoffnung und werden darin gestärkt, unter oft kümmerlichen Verhältnissen in ihrer himmlischen Beru­fung festzustehen. Dies geschieht nicht zuletzt in Entwicklungsländern.

Wir beobachten mit Freude, dass in den letzten Jahren Theologen, Profes­soren und andere Außenstehende auf uns aufmerksam wurden, die uns ernst nehmen und ausgehend von dem, wer wir tatsächlich sind und was wir tat­sächlich erreicht haben, über uns schreiben möchten. Wir schätzen und achten solche ehrlichen und wahrheitsliebenden Menschen, die keine Hintergedan­ken oder hinterlistigen Pläne haben, und haben keine Probleme, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Einige von ihnen waren tagelang unter uns, nahmen teil an unseren Konferenzen und Zusammenkünften und haben daran gearbei­tet, unser Profil kennen zu lernen, ehe sie über uns geschrieben haben. Der Arbeit solcher Menschen zollen wir Respekt. Was sie über uns schreiben – sei es nun sachliche Information, Lob oder Kritik – ist von ganz anderer Qualität als das meiste, was in früheren Jahren über uns geschrieben wurde!