Allezeit fröhlich
Johan O. Smith unterschreibt mehrere seiner Briefe so: „Grüße von Deinem immerwährend frohen Johan O. Smith.” Ja, so wird es, wenn man mit eingesetzt ist im Himmel! Man braucht ein Wort Gottes, an dem man festhalten kann, ein Wort, das Mark und Bein – d.h. die Stärke des Mannes scheiden kann. Die Gedanken und Sinne des Herzens sollen offenbart werden. Wir können zu der Ruhe kommen, die nur die erreichen, die alles Gott übergeben haben. Alle Arbeit geht in diese Richtung – hinein in die Ruhe! Es kann viel Schmerzliches geschehen, aber wir werden darin befreit und kommen in ein himmlisches Leben hinein. In dieser Erlösung können wir von Jugend an leben und auch im hohen Alter noch nach ihr trachten. Durch Glauben gehen wir in die Ruhe ein, und wir können von der Jugend an bis ins Alter ein „immerwährend glücklicher Bruder” sein! So wird es bleiben, solange unsere Freude in Gott ist.
„Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht am Morgen, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag.” Spr. 4, 18. Unser Pfad soll immer glänzen wie das Licht und ständig an Helligkeit zunehmen. So wird es, wenn man vor dem Thron der Gnade lebt. Dort sehen wir, wie groß unser Hohepriester ist, und deshalb halten wir fest an unserem Bekenntnis. Das Bekenntnis der meisten besteht nur in Sündenvergebung und Hilfe in irdischen Dingen. Wir sehen aber, dass unser Hohepriester viel, viel größer ist, als die meisten bekennen. Wir sollen keine seelischen Christen bleiben, sondern verwandelt werden, so dass wir an einem geistlichen Leben Anteil bekommen, welches unabhängig von den Schwingungen der Seele ist. Wir sollen nicht in Schwingungen geraten, wenn unsere Seele in Schwingungen gerät. Hier müssen wir lernen, nach dem Wort Gottes in unserem Sinn zu leben. Dann haben wir einen festen Punkt in unserem Dasein, wir stehen auf Felsen und haben Freude und Frieden in unserem Leben. „Ein Wallfahrtslied. Die auf den Herrn vertrauen, sind wie der Berg Zion, der nicht wankt, sondern ewiglich bleibt.” Ps. 125, 1 (Schlachter Übers.).
